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DAX mit Verlusten: Rheinmetall bricht ein, SAP erneut schwach

DAX mit Verlusten: Rheinmetall bricht ein, SAP erneut schwach
Foto: ChatGPT
Rheinmetall AG -%
Michel Doepke Heute, 18:19 Michel Doepke

Der deutsche Leitindex hat mit deutlichen Kursverlusten den letzten Handelstag der Woche abgeschlossen. Mit einem Minus von gut 1,3 Prozent geht der DAX geschwächt ins bevorstehende Wochenende. Die fragile Lage rund um den Iran-Krieg und die anhaltend hohen Ölpreise sind und bleiben ein Belastungsfaktor.

"Der DAX muss den weiter hohen Ölpreisen Tribut zollen, die den Konjunkturerwartungen für die Eurozone und damit auch für Deutschland einen Strich durch die Rechnung machen", meint Andreas Lipkow, Chef-Analyst bei CMC Markets.

Die rote Laterne im Leitindex ging an Rheinmetall. Der Grund für den massiven Kursrutsch von rund neun Prozent war ein Downgrade von JPMorgan. Die US-Bank hat die Kaufempfehlung gestrichen und den Zielkurs deutlich von 2.130 auf 1.500 Euro reduziert.

Rheinmetall (WKN: 703000)

In einer schwachen Verfassung präsentierte sich auf die Aktie der Software-Schmiede SAP. In den vergangenen Wochen respektive Monaten stand der Titel massiv wegen des möglichen disruptiven Potenzials von KI unter Druck. Auf der Verliererseite fanden sich zudem die Anteile der Allianz. Die Schwäche ist allerdings in erster Linie auf den heutigen Dividenden-Abschlag zurückzuführen.

Zu den weiteren Verlierern gehörten zudem die Anteile des Triebwerkbauers MTU, der Commerzbank und des Sportartikelherstellers Adidas.

Die anhaltend positive Stimmung im Chip-Sektor machte am Freitag auch vor der Aktie von Infineon nicht halt. Der Titel setzte sich klar an die Spitze im DAX. Mit den SDAX-Werten Siltronic und Elmos Semiconductor gehörten zwei weitere Werte aus der Peergroup zu den Top-Gewinnern am Freitag auf dem deutschen Kurszettel.

DAX (WKN: 846900)

Der Iran-Krieg und die dadurch nach wie vor relativ hohen Ölpreise sind ein Belastungsfaktor für zahlreiche DAX-Unternehmen. DER AKTIONÄR wird die weiteren Entwicklungen verfolgen und über die wichtigsten börsenrelevanten Neuigkeiten berichten.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Aktien der Rheinmetall befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.

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