Die sektorübergreifende Elektrifizierung nimmt ihren Lauf – und erhält durch den Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) einen weiteren Schub. Volex ist mittendrin, statt nur dabei. Das britische Traditionsunternehmen fertigt die verschiedensten Verbindungslösungen und Stromprodukte, die zum Teil auch in energiehungrigen Rechenzentren zum Einsatz kommen.
Dass die Nachfrage derzeit durch die Decke geht, hat Volex bereits im August unter Beweis gestellt. Demnach steigerte das Unternehmen die Einnahmen aus eigener Kraft in den ersten vier Monaten des Fiskaljahres 2026/27 (bis Ende Juli) um knackige 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (DER AKTIONÄR berichtete).
Nach Ansicht des AKTIONÄR spiegelt sich die Wachstumsdynamik noch nicht in den Schätzungen der Analysten wider (siehe erwartete Umsatzentwicklung oben). Auf Basis der derzeit konservativen Schätzungen wird der Titel gerade einmal mit einem KGV von 17 für das laufende Fiskaljahr gehandelt.
Der Markt scheint der Volex-Aktie peu à peu wieder eine höhere Bewertung zu genehmigen. Nach dem starken operativen Update im August und einer anschließenden Konsolidierung hat der AKTIONÄR-Hot-Stock aus Ausgabe 15/26 (Empfehlungskurs: 5,10 Euro) wieder Fahrt aufgenommen und das Mehrjahreshoch bei 705 Britische Pence (8,27 Euro) ins Visier genommen.
Ein nachhaltiger Sprung über das Hoch würde schnell weiteres Kurspotenzial freisetzen. Am 12. November wird der Kabelspezialist die Ergebnisse für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres vorlegen, die die Aktie weiter antreiben könnten.
Volex fliegt immer noch unter dem Radar vieler Marktteilnehmer. Dabei profitieren die Briten ebenfalls vom Megatrend KI. Weitere Wachstumsimpulse gehen zudem von der sich immer mehr etablierenden Elektromobilität aus. Schwache Tage bleiben Kauftage. Kursplus seit der Vorstellung im AKTIONÄR Ende Mai: rund 55 Prozent.
Heute, 09:52
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