Michael Saylor bleibt seiner Linie treu. Strategy hat seine Krypto-Bestände erneut aufgestockt. Zwischen dem 21. und 27. September kaufte der Konzern weitere 1.665 Bitcoin für rund 142,7 Millionen Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 85.681 Dollar je Einheit. Das geht aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervor.
Damit wächst der Krypto-Bestand des Unternehmens auf insgesamt 847.666 Bitcoin. Das entspricht mehr als vier Prozent der rechnerisch möglichen Gesamtmenge von 21 Millionen Einheiten.
Der aktuelle Marktwert dieser Reserve liegt bei rund 70,6 Milliarden Dollar. Bislang hat Strategy inklusive Gebühren und Nebenkosten etwa 64 Milliarden Dollar investiert. Der durchschnittliche Einstiegspreis über alle bisherigen Käufe hinweg beträgt 75.437 Dollar je Coin. Auf dem Papier ergibt das beim aktuellen Kursniveau einen Buchgewinn von rund 6,6 Milliarden Dollar.
Frische Aktien treiben die Käufe an
Der Grund für den stetigen Nachschub: Strategy nutzt konsequent den eigenen Börsenwert zur Refinanzierung. Finanziert wurde der jüngste Zukauf vor allem über den Verkauf neuer Stammaktien der Klasse A (MSTR). In der vergangenen Woche veräußerte Strategy knapp 1,47 Millionen Anteile und nahm damit rund 246,2 Millionen Dollar ein.
Aus diesen Mitteln flossen 103,5 Millionen Dollar in die Bitcoin-Käufe, während 48,1 Millionen Dollar aus den Barreserven stammten. Das Finanzpolster für weitere Transaktionen bleibt groß. Über das laufende Aktienprogramm kann das Unternehmen noch Papiere im Wert von 18,84 Milliarden Dollar ausgeben. Parallel dazu kaufte das Management rund 1,53 Millionen Vorzugsaktien (STRC) für 151,7 Millionen Dollar zurück. Auch die Ausschüttungen laufen weiter: 22,1 Millionen Dollar flossen in Dividenden für die Vorzugspapiere. Zum 27. September lagen die Barreserven bei 1,0 Milliarde Dollar, die zusätzlichen Dollar-Reserven bei 5,02 Milliarden Dollar.
Strategy baut seine Rolle als größte Bitcoin-Treasury der Welt unbeeindruckt weiter aus. Wer auf weitere Kursgewinne beim Bitcoin setzen will, sollte allerdings lieber direkt in die Digitalwährung investieren.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
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