Um rund 20 Prozent sprang die Lanxess-Aktie am Donnerstag, in der Spitze nach oben. Zum Schluss blieben davon sechs Prozent. Zugleich gab Konzernchef Matthias Zachert ein Ziel aus: Lanxess will bei Zusammenschlüssen in der Chemie wieder mitmischen. Was dafür fehlt, zeigte die Telefonkonferenz.
Zachert spricht von der härtesten Krise, die er je erlebt habe, und erwartet weitere Zusammenschlüsse. Den Übernahmevorstoß von BASF bei Evonik nennt er eine logische Folge. Lanxess will sich zuerst stabilisieren und dann selbst dabei sein: „Das ist unser erklärtes Ziel“. Wer mitmischen will, braucht finanziellen Spielraum. Den sollte vor allem der Anteil an Envalior schaffen: Mit dem Erlös will Lanxess Schulden tilgen. Der Schuldenabbau bleibe Priorität, sagte Zachert am Donnerstag.
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