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14.09.2021 Carsten Kaletta

Weitere bittere Pille aus China: Casino-Aktien MGM, Wynn Resorts & Co massiv unter Druck

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MGM Mirage

Keine gute Nachrichten aus dem Reich der Mitte: China knöpft sich nach dem Tech-Sektor nun auch die Glücksspiel-Branche in Sachen Regulierung vor. So soll die Casino-Hochburg Macau stärker kontrolliert werden. Die Aktien dort engagierter Konzerne wie Las Vegas Sands, Wynn Resorts und MGMG Resorts gehen in die Knie.

Konkret hat die Regierung Macaus angekündigt, dass sie die staatliche Aufsicht über die dortigen Casinos verstärken will. Macau gilt als das Las Vegas Asiens. Mit Las Vegas Sands, Wynn Resorts und MGM Resorts sind in der chinesischen Sonderverwaltungszone drei amerikanische Unternehmen aktiv. Der Schritt lässt Bedenken aufkommen, dass sich das zukünftige Verfahren bei der Neu-Vergabe von Lizenzen schwieriger als bisher gestalten könnte.

Dazu kommt, dass zusätzlich zu dem regulatorischen Thema der aktuelle Corona-Ausbruch in der südchinesischen Provinz Fujian die Erholung der Casino-Betreiber in Macau gefährden könnte. Dort wurden direkt Großveranstaltungen abgesagt, Restaurants und Einkaufszentren angewiesen, die Zahl der Besucher zu reduzieren. Schulen schwenkten auf Online-Unterricht um.

Während die Papiere von Las Vegas Sands und Wynn Resorts zweistellig verlieren, büßt die AKTIONÄR-Empfehlung MGM Resorts lediglich gut fünf Prozent auf 40,89 Dollar ein.

MGM Mirage (WKN: 880883)

Klar ist das ein heftiger Schlag ins Kontor für die Casino-Betreiber. Für MGM Resort spricht, dass das Unternehmen nicht nur in Macau, sondern auch in den USA vertreten ist. Und dass man das Thema Online-Glücksspiel weiter vorantreiben will – aus strategischer Sicht genau der richtige Schritt. Kurzum: Investierte Anleger bleiben weiter dabei, beachten jedoch unbedingt den Stopp-Kurs bei 24,00 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)