DER ZOCK DES JAHRES IST ZURÜCK >> MEHR ERFAHREN
Foto: Shutterstock
14.12.2021 Jochen Kauper

Volkswagen: Milliarden für neue Batterieproduktion

-%
Volkswagen Vz.

Volkswagen will weltweit führender Hersteller von Elektroautos werden. Um dieses Ziel zu erreichen, will der Konzern in den kommenden fünf Jahren 159 Milliarden Euro in Zukunftsthemen Elektromobilität und Digitalisierung stecken. Die Aktie ist ein Kauf.


VW will die Nummer 1 unter den Elektroauto-Herstellern werden. Dazu wird der Konzern in den nächsten Jahren massiv in den Ausbau der Elektroauto-Plattform, die Software-Tochter Cariad sowie das Gemeinschaftsunternehmen im Bereich autonomes Fahren mit Ford, Argo.AI, investieren.

Am Montag gab VW bekannt, dass man rund zwei Milliarden Euro in eine eigene Batteriezell-Produktion stecken wird.

2025 soll die Zellfertigung in Salzgitter starten. In der ersten Ausbaustufe soll die Fabrik 20 Gigawattstunden Jahreskapazität produzieren, eine Verdoppelung auf 40 Gigawattstunden ist geplant. Um den steigenden Zellbedarf des Konzerns zu decken, plant Volkswagen in Europa den Aufbau von sechs “Gigafabriken”.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

Zuletzt wurde CEO Herbert Diess im Amt bestätigt, der Streit mit der Arbeitnehmerseite scheint beigelegt. Das sollte zur Beruhigung der Lage beim Autobauer beitragen. Dadurch kann sich das Management wieder auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren: Hochfahren der ID-Modelle, Software und autonomes Fahren. Grundsätzlich ist VW auf dem richtigen Weg, die Aktie zwischen 160 und 170 Euro ein Kauf!

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Volkswagen Vz. - €

Buchtipp: Der Freiheitshandel

Politisch und wirtschaftlich ist die demokratische Welt so schwach wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das Konzept „Wandel durch Handel“ ist gescheitert. Vielmehr hat es Diktaturen gestärkt und Demokratien untergraben.

 Freie und offene Gesellschaften sind existenziell gefährdet. Der russische Einmarsch in der Ukraine, der brutale Angriff auf Israel, der wieder salonfähig gewordene Antisemitismus und die wirtschaftliche Abhängigkeit von China müssen ein Weckruf für offene Gesellschaften sein. Es braucht jetzt grundlegende Veränderungen.

 Der einzige wirklich transatlantische Medienunternehmer Europas plädiert für einen Kurswechsel in der demokratischen Handelspolitik. Die Gründung eines neuen wertebasierten Bündnisses der Demokratien: Die Freiheitshandelsallianz.

Der Freiheitshandel

Autoren: Döpfner, Mathias
Seitenanzahl: 192
Erscheinungstermin: 18.04.2024
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-953-1

Jetzt sichern