Nach schwierigen Jahren findet ein Traditionskonzern zurück zu alter Stärke. Die neue Strategie greift, die Margen steigen, die Bilanz wird stärker. Mittlerweile läuft es operativ wieder rund und auch der Kurs spiegelt die Wende wider. Mutige können jetzt auf ein exklusiv zugeschnittenes Derivat setzen.
Der Konzern hat einen harten Umbau hinter sich. Nach Verlusten im Vorjahr zahlt sich nun die klare Fokussierung auf das Kerngeschäft aus. Vor allem das Geschäft mit Produkten, die bei Verbrennern sowie Elektroautos gleichermaßen gebraucht werden, gilt als robust und vergleichsweise planbar. Rückenwind kommt zudem vom Ersatzmarkt: Fahrzeuge bleiben länger im Einsatz, zugleich steigt die Nachfrage nach hochwertigen, effizienteren Lösungen. Das stärkt die Ertragsbasis und macht den Konzern unabhängiger von den Schwankungen der Autoproduktion.
Auch operativ gewinnt der Konzern spürbar an Stärke. Höhere Rohstoff- und Energiekosten konnten durch Preisanpassungen und Effizienzmaßnahmen weitgehend aufgefangen werden. Zugleich greifen die Sparprogramme der vergangenen Jahre: Die Produktion wurde optimiert, Verwaltungsstrukturen verschlankt, Investitionen stärker auf profitable Bereiche gelenkt. Das stützt die Margen, obwohl die weltweite Autoproduktion nur moderat wächst. Zusätzliche Fantasie schafft der Verkauf einer Sparte, der rund 3,1 Milliarden Euro einbringen soll. Damit steigt der finanzielle Spielraum – etwa für Investitionen, Aktienrückkäufe oder Sonderausschüttungen.
Der Titel hat angesichts der guten Nachrichtenlage in den vergangenen Wochen einen stabilen Aufwärtstrend ausgebildet. Zuletzt gelang kurzzeitig der Sprung auf ein neues Jahreshoch. Die Chancen, dass der DAX-Titel bald auch das bisherige 52-Wochen-Hoch angreift und weitere Kaufsignale generiert, stehen durchaus gut.
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