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SpaceX: Jetzt dürfen auch deutsche Zocker ran

SpaceX: Jetzt dürfen auch deutsche Zocker ran
Foto: BÖRSE ONLINE/ChatGPT (Fotomontage KI-generiert)
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Lars Friedrich Heute, 18:15 Lars Friedrich

Der Hype kennt offenbar keine Grenzen mehr. SpaceX will kommende Woche an die Börse gehen – mit einer Bewertung von rund 1,77 Billionen Dollar. Das wäre der größte Börsengang der Geschichte. Und nun gibt es eine Überraschung für deutsche Privatanleger: Kunden von Trade Republic sollen direkt am IPO teilnehmen können. Aber wie gut ist das wirklich?

Der Neobroker hat seine Kunden informiert, dass Trade Republic als Vertriebspartner für Privatanleger beim geplanten Börsengang von SpaceX bestätigt worden sei. Details sollen bald folgen.

Das ist durchaus bemerkenswert. Bisher konnten Kunden von Trade Republic nicht direkt an Neuemissionen teilnehmen. Zudem sind US-Börsengänge für deutsche Privatanleger normalerweise nur schwer zugänglich.

Andererseits dient der Börsengang im Zweifel ohnehin erst einmal dazu, Tesla-Chef Elon Musk noch reicher zu machen. Er behält nämlich die Kontrolle über 80 Prozent der Stimmrechte.

Die Bewertung von SpaceX ist abenteuerlicher als das Weltraumgeschäft selbst. SpaceX peilt einen Börsengang am 12. Juni an. Der Free Float wird voraussichtlich nur bei rund 5 Prozent liegen.

Die Regeln für die Aufnahme eines Unternehmens in den Nasdaq 100 wurden passenderweise inzwischen so geändert, dass SpaceX schon nach wenigen Tagen in den Index könnte – viel schneller als bisher üblich und trotz des geringen Free-Float-Anteils. Das ist umstritten, weil Anbieter von Indexfonds und passive Investoren somit quasi indirekt genötigt werden, sich an dem Hype zu beteiligen.

SpaceX wäre auf Anhieb wertvoller als fast jedes börsennotierte Unternehmen der Welt. Der Konzern profitiert von seiner dominierenden Stellung bei Raketenstarts, Satelliten und Raumfahrtinfrastruktur.

Gleichzeitig ist SpaceX längst auch eine gigantische KI-Wette, da Rechenzentren, Satellitennetze und Dateninfrastruktur zunehmend miteinander verschmelzen.

Das Unternehmen schreibt bislang allerdings Milliardenverluste. Und Elon Musk ist seine teure Twitter-Investition, die inzwischen X heißt, übrigens losgeworden, indem er sie zunächst in xAI eingebracht hat. Das wiederum landete später bei SpaceX.

Der Börsengang dürfte in jedem Fall eines der spannendsten Kapitalmarkt-Ereignisse des Jahres werden. Ob SpaceX die gewaltigen Erwartungen erfüllen kann, steht auf einem anderen Blatt. Mitzocken beim IPO können nun aber wohl auch deutsche Anleger von Anfang an. Schon jetzt können Aktionäre übrigens von der neuen Weltraum-Euphorie profitieren, etwas breiter diversifiziert und langfristiger ausgerichtet – mit dem Weltraum Index (Link).

FAQs zu SpaceX

Was ist SpaceX?
SpaceX ist ein US-Raumfahrtunternehmen von Elon Musk. Das Unternehmen entwickelt Raketen, Raumfahrzeuge und Satellitentechnologie.

Womit verdient SpaceX Geld?

Das Unternehmen erzielt Einnahmen unter anderem durch Raketenstarts, Satellitentransporte, NASA-Aufträge und das Satelliteninternet Starlink.

Was ist das Starship Vision 3?
Das Starship Vision 3 ist die neue Schwerlastrakete von SpaceX. Sie soll künftig Menschen und Fracht zum Mond und später auch zum Mars transportieren.

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