Die Depot-2030-Firma Palantir hilft seit Jahren der Ukraine, sich zu behaupten. Jetzt sagt uns ein Luftfahrt- und Drohnen-Insider, welche neuen Trends im Jahr 2026 relevant werden und wie wichtig Palantir dabei ist.
Der Gegner lauert überall. US-Regierungsbehörden haben laut Bloomberg Cyberbedrohungen gegen fast 20 Schiffe registriert. Palantir setzt auch auf günstige Open-Weight-Modelle, um mit dem Partner Method Security mithilfe autonomer Cybersysteme Amerikas Infrastruktur zu schützen. Deutschland wünscht sich ein nationales „Palantir“ – doch der Vorsprung des US-Pioniers bleibt groß. Ich habe Andreas Perotti erreicht, der bei mehreren europäischen Konzernen und in Chinas Luftfahrtbranche aktiv war und nun ein Drohnen-Start-up gegründet hat. Er war vor Ort in der Ukraine und ist sehr vertraut mit den Trends bei den Militärs. Er sagt mir nun, es brauche „definitiv“ ein „europäisches Palantir“. Im Depot 2030 ist ein polnischer Geheimtipp enthalten, der als europäische Alternative gilt.
(Dieser Artikel ist im AKTIONÄR HSR 34/2026 erschienen und aktualisiert)
Aber die Wahrheit ist: „Palantir ist mit Abstand das stärkste System der Welt. Ähnliches sehen wir heute nur auf chinesischer Seite. Palantir hat den Vorteil der enormen Masse an Daten. Diese Situation ist wahrscheinlich nur sehr, sehr schwer aufholbar.“ Palantir hilft seit Jahren mit KI bei der Zielerfassung. Perotti zufolge steigt das Interesse an solchen Systemen „massiv“ – diese seien teilautonom, bei der Entscheidung habe der Mensch noch seine Finger im Spiel. Die Ukraine habe anders als der Westen ein schlankes, schnelles Command-and-Control-System gebaut. „Wenn die Aufklärung ein Ziel entdeckt, wird das vollautomatisch ins Delta-System ein gespeist. Das Feuerteam entscheidet dann selbst ohne lange Befehlsketten.“ Daher seien Drohnen zu einem „extrem schnellen Wirkmittel“ geworden – siehe auch neues AKTIONÄR TV mit Andreas Perotti vom Start-up dForce Technologies (d-force.ai).
Gepanzerte Kräfte hätten hingegen massiv an Kampfkraft verloren. Das sei die „dritte große Revolution in den Militärdoktrinen der letzten 100 Jahre“. Im Report 33/2026 erklärt er auch den Grund, weswegen an der Börse Hersteller von Langstreckendrohnen unter Druck geraten und welche Firma er als Invest vorziehen würden.
Wichtige Frage für uns alle: Wann gibt es endlich Frieden? Perotti fürchtet, es sei nur eine Frage von Monaten, bis Russland den Donbass erobert hat. Immerhin: „Dann gäbe es ein Window of Opportunity für einen Waffenstillstand. Man braucht einen offenen Gesprächskanal.“ Doch fraglich, ob das zum Frieden führt: „Ich fürchte, dass das Ganze noch sehr, sehr lange gehen wird.“
Nach Nvidia: Meta-Profiteur und Roboter-Lieferant
Akamai und die ebenfalls haussierenden Secunet sind die größten Positionen im Depot 2030, welches bei rund 500-Prozent Plus notiert. Mit diesem Rückenwind kaufen wir in der Ausgabe 35/2026 drei weitere KI-Gewinner. Einfach hier für alle Transaktionen und Details im Depot 2030 und TFA-Depot freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Palantir Technologies.
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