++ Neue Hochs, neue Chancen ++

Mit 1.000 Euro zum Millionär: Diese Aktie hat's möglich gemacht

Mit 1.000 Euro zum Millionär: Diese Aktie hat's möglich gemacht
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Monster Beverage Corp. -%
Jan-Paul Fóri Heute, 08:00 Jan-Paul Fóri
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1.000 Euro investieren und daraus mehr als eine Million machen – was wie ein frommer Wunsch jedes Anlegers klingt, ist bei Monster Beverage Realität geworden. Wer Ende 2003 in den damaligen Getränkehersteller Hansen Natural investierte und die Aktie trotz aller Rückschläge einfach liegen ließ, sitzt heute auf einem Millionenvermögen. Doch die entscheidende Frage lautet: Wie viel ist jetzt noch drin?

Am 31. Dezember 2003 notierte Hansen Natural an der Nasdaq bei 8,42 Dollar. Das Unternehmen verkaufte damals vor allem Fruchtsäfte und Limonaden. Fast unbeachtet befand sich jedoch bereits ein neues Produkt im Sortiment: Monster Energy. Wer damals 1.000 Euro zum damaligen Wechselkurs in US-Dollar tauschte, erhielt rund 1.263 Dollar und konnte dafür 150 Aktien kaufen. Was danach folgte, gehört zu den spektakulärsten Erfolgsgeschichten der Börsengeschichte.

Sechs Aktiensplits – darunter zuletzt am 11. August 2026 – erhöhten den Bestand auf das 192-Fache. Aus ursprünglich 150 Aktien wurden dadurch 28.800 Stück, ohne dass Anleger auch nur eine einzige Aktie nachgekauft hätten. Beim aktuellen Kurs von 40,57 Euro entspricht das einem Depotwert von rund 1,17 Millionen Euro. In Rund 23 Jahren wären Anleger mit Monster Beverage demnach zum Millionär geworden, und das obwohl der Getränkehersteller bis heute keine Dividenden ausschüttet.

Monster-Akteinsplits 2005-2026
Datum Verhältnis Faktor
14.03.2005 1:2 x2
13.03.2006 1:4 x4
16.02.2012 1:2 x2
10.11.2016 1:3 x3
28.03.2023 1:2 x2
11.08.2026 1:2 x2

Doch was war der Grund für diese irre Kursperformance von 116.741 Prozent? Ganz klar der ungebrochene Verkaufserfolg von Monster Energy. Was einst als Nischengetränk begann, entwickelte sich innerhalb von zwei Jahrzehnten zu einer der bekanntesten Getränkemarken der Welt. 

Heute ist Monster in Dutzenden Ländern erhältlich und bietet längst nicht mehr nur den klassischen Energy-Drink an. Vom zuckerfreien Ultra über Java Monster, Juice Monster und Rehab bis hin zu Performance-Getränken und zahlreichen limitierten Editionen hat das Unternehmen sein Portfolio konsequent erweitert und auf die Vorlieben regionaler Märkte zugeschnitten.

Monster Beverage (WKN: A14U5Z)

Aufstieg dank Coca-Cola

Dabei verlief der Weg an die Weltspitze alles andere als geradlinig. Immer wieder geriet die Branche wegen des hohen Koffeingehalts ins Visier von Politik und Gesundheitsbehörden. In zahlreichen Ländern wurden Altersbeschränkungen und strengere Kennzeichnungspflichten diskutiert oder eingeführt. Gleichzeitig verschärfte sich der Wettbewerb erheblich. Neue Anbieter wie Celsius gewannen Marktanteile, während Red Bull seine Spitzenposition mit milliardenschweren Marketingbudgets verteidigte. Hinzu kamen steigende Rohstoff-, Aluminium- und Transportkosten sowie Unterbrechungen der globalen Lieferketten.

Monster meisterte diese Herausforderungen jedoch mit bemerkenswerter Konsequenz. Das Unternehmen konzentrierte sich auf Markenaufbau, Innovationen und eine globale Expansion, während Produktion und Logistik größtenteils von Partnern übernommen wurden. Den entscheidenden Wachstumsschub brachte 2015 die strategische Partnerschaft mit Coca-Cola. Der Getränkeriese investierte rund 2,15 Milliarden Dollar und öffnete Monster sein weltweites Vertriebsnetz. Dadurch gelang der Eintritt in zahlreiche neue Märkte deutlich schneller als aus eigener Kraft möglich gewesen wäre. Warren Buffetts Lieblingsaktie notiert übrigens ebenfalls auf Rekordhoch

Ist die Aktie von Monster Beverage heute noch attraktiv?

Heute unterscheidet sich die Ausgangslage bei Monster Beverage zwar grundlegend von der Situation vor mehr als zwei Jahrzehnten. Aus dem kleinen Nebenwert ist ein Konzern mit einer Marktkapitalisierung von rund 93 Milliarden Dollar geworden – und das für 2027 erwartete KGV von 36 ist wahrlich kein Schnäppchen. Trotzdem bleibt die Aktie aussichtsreich. Denn Monster Beverage ist nach Red Bull inzwischen die weltweite Nummer 2 im Energy-Drink-Markt, und das Wachstum ist weiterhin ungebrochen. Im Q2 kletterte der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 20 Prozent auf 2,54 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie vervielfachte sich gleichzeitig von 15 auf 60 Cent. Mit dem jüngst gelungenen Sprung über den GD50 hat das Papier sogar nochmals ein frisches Kaufsignal geliefert. 

Starke Marken, exzellente Produkte und eine monstermäßige Performance: Monster Beverage liefert Konsumenten und Anlegern genau das, was sie wollen. DER AKTIONÄR hat die Aktie bereits seit 2019 auf der Empfehlungsliste. Seither ist der Aktienkurs um rund 190 Prozent gestiegen. Die Monster-Aktie bleibt ein Kauf.

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Quelle: Börsenmedien AG

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