05.03.2014 Markus Bußler

Milliardär Eric Sprott: Den Zentralbanken geht das Gold aus

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Gold
Trendthema

Strebt der Goldpreis weiter nach oben? Ja, meint zumindest Milliardär Eric Sprott. Seiner Ansicht nach haben die westlichen Zentralbanken nur noch wenig Gold als Reserve. Seiner Ansicht nach führen die Manipulationen und die Befreiung von diesen Manipulationen und die weiter steigende Nachfrage zu einem deutlich höheren Goldpreis.

In einem auf der Internetseite von USAWatchdog erschienen Interview, erklärt Sprott, dass seinen Recherchen zufolge die Nachfrage nach Gold bereits in den vergangenen 14 Jahren das Angebot übersteigt. Gleichzeitig habe sich der Bestand bei den westlichen Zentralbanken deutlich reduziert. Die Verkäufe der ETFs im vergangenen Jahr hätten einzig dazu gedient, die Lücke teilweise zu füllen.

Manipulationen werden offensichtlich

Mittlerweile würden die Manipulationen beim Goldpreis immer mehr zu Tage treten. Dies zeige sich nicht zuletzt durch die Ermittlungen der BaFin. Seiner Ansicht nach werden die Manipulationen beim Goldpreis die Manipulation beim Libor noch übersteigen. Möglicherweise komme es schon bald zu Lieferengpässen. Die Nachfrage steige von Tag zu Tag.

Mit Blick auf die aktuelle Situation in der Ukraine und den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland seien derzeit zweierlei Ängste präsent, so Sprott weiter. Zum einen bestehe die Angst vor einem Krieg, der für jedermann verheerend wäre. Zum anderen fürchte man sich vor einem Zusammenbruch der Banken in der Ukraine. In beiden Fällen wäre finanzielle Unsicherheit die Folge und wann immer finanzielle Unsicherheit herrsche, werde Gold als sicherer Hafen angesteuert.

An seinem Kursziel für Gold hält Sprott übrigens fest: Er rechnet damit, dass der Goldpreis noch im laufenden Jahr auf 2.000 Dollar je Unze steigen wird. Dies wäre ein neues Allzeithoch. Auch für den Silberpreis bleibt Sprott optimistisch. Auch hier rechnet er mit Kursen jenseits der 50,00-Dollar-Marke.

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Autoren: Bußler, Markus
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