11.08.2017 DER AKTIONÄR

Gold-Geheimtipp vor dem Durchbruch?

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B2Gold schreibt wieder schwarze Zahlen. Nach dem Verlust im ersten Quartal dieses Jahres, erwirtschaftet das Unternehmen im zweiten Quartal ein Plus von 19,3 Millionen Dollar oder 0,02 Dollar je Aktie. Die Produktion hängt etwas hinterher und so wurden die Erwartungen auf 530.000 bis 570.000 Unzen um vier Prozent gesenkt. Die vielversprechenden Explorationsprojekte versprechen jedoch eine erhebliche Steigerung in den nächsten zwei Jahren.

B2Gold produziert aktuell auf zwei Minen in Nicaragua, einer in Namibia und einer auf den Philippinen. Die Explorationsprojekte laufen auf Hochtouren und in den nächsten Jahren soll mit neuen Minen die Gesamtproduktion um 60 Prozent gesteigert werden. Eines dieser Projekte ist das Fekola Projekt in Mali, welches drei Monate früher in Produktion gehen wird, als geplant. Startschuss ist dieses Jahr, Anfang Oktober und man erwartet von der Mine zirka 50.000 Unzen Gold bis Jahresende. Aufgrund der niedrigen Gesamtkosten von Fekola prognostiziert das Unternehmen für das Jahr 2018 einen Rückgang der Kosten auf 780 bis 810 Dollar je Unze. Knapp 20 Prozent weniger als im vergangenen Quartal. In den ersten fünf Jahren erwartet man eine Jahresproduktion von bis zu 400.000 Unzen. Das sind über 70 Prozent der Prognose für 2017. Die Reserven der Mine belaufen sich derweil auf zirka 3,3 Millionen Unzen. Die gesamten Reserven von B2Gold liegen bei 7,3 Millionen Unzen.

Nach Veröffentlichung der Quartalszahlen sprang der Kurs von B2Gold um vier Prozent nach oben, auf 2,15 Euro. Dies unterstreicht die guten Zahlen und die ambitionierten Pläne für die Zukunft. Auch nach dem starken Anstieg ist das Potenzial der Aktie im Chart zu erkennen. Da sich der Kurs nahe der starken Unterstützung zwischen 1,95 und 2,00 Euro befindet, ist das Risiko überschaubar, die Chance dafür umso höher. Auf der Oberseite warten zwischen 2,60 und 2,75 Euro eine starke Widerstandszone und bei 3,20 Euro das Doppeltop.