Fresenius zieht sich bei Fresenius Medical Care (FMC) weiter zurück. Wie das Unternehmen am Donnerstagabend bekannt gab, wird der Anteil um 7,8 Millionen Aktien im Wert von rund 300 Millionen Euro reduziert. Diese werden an ausgewählte institutionelle Investoren verkauft, heißt es. Die Aktie von FMC reagierte mit neuen Verlusten.
Die verkauften Aktien entsprechen rund 2,9 Prozent des ausgegebenen Grundkapitals von Fresenius Medical Care. „Mit diesem Schritt reduzieren wir unsere Finanzbeteiligung an Fresenius Medical Care und schaffen zusätzlichen Spielraum, um Kapital gezielt in unsere Wachstumsplattformen zu investieren. Genau dafür wurde #FutureFresenius geschaffen, und darauf baut auch REJUVENATE auf – ein fokussierteres Fresenius mit einer stärkeren Bilanz und der Fähigkeit, Chancen konsequent zu nutzen“, kommentierte Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, die Transaktion.
Seit der Entkonsolidierung von Fresenius Medical Care im Jahr 2023 behandelt Fresenius seine Beteiligung als Finanzinvestition. Zuletzt hielt Fresenius noch etwa 25 Prozent an FMC. Die Transaktion erhöht nun den finanziellen Spielraum bei Fresenius für neue Investitionen.
Die Aktie von Fresenius Medical Care notiert am Freitagmorgen rund 1,7 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Vortag, die Aktie von Fresenius zeigt sich hingegen leicht im Plus.
DER AKTIONÄR sieht bei FMC weiterhin keinen Handlungsbedarf, die Aussichten für Fresenius beurteilt DER AKTIONÄR weiterhin als aussichtsreich. Fresenius hatte zuletzt mit einem starken Bericht für das zweite Quartal überzeugt und die Erwartungen für das Gesamtjahr angehoben. Die Kaufempfehlung wird bestätigt. Auch charttechnisch stehen die Ampeln nach dem Sprung über die 200-Tage-Linie Anfang August auf grün. Das mittelfristige Kursziel des AKTIONÄR liegt bei 55 Euro.
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