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Fresenius und FMC Aktien nehmen Kurs auf Allzeithoch – Analysten im Zwiespalt

Fresenius und FMC Aktien nehmen Kurs auf Allzeithoch – Analysten im Zwiespalt
Foto: Börsenmedien AG
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Marion Schlegel 25.06.2015, 07:20 Marion Schlegel

Insbesondere die Aktie von Fresenius hat sich in den vergangenen Tagen wieder sehr stark entwickelt. Mittlerweile ist der Wert nur noch um Haaresbreite von dem erst Ende Mai bei 58,82 Euro markierten Allzeithoch entfernt. Und die Reise nach oben dürfte noch weiter gehen, meinen zumindest die Analysten der Investmentbank Oddo Seydler. Sie stufen die Fresenius-Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 66,00 Euro in die Bewertung ein. Die Aktie des Medizinkonzerns sei defensiv und verfüge über gesundes Wachstumspotenzial, lobte Analyst Igor Kim in einer Studie vom Mittwoch. Dies sei die richtige Mischung für Anleger in Zeiten der Unsicherheit. Auch DER AKTIONÄR teilt die optimistische Meinung und rät den Anlegern, die seit der Empfehlung ihren Einsatz bereits verdoppeln konnten, weiter mit einem Stopp bei 46,00 Euro investiert zu bleiben.

Etwas skeptischer ist hingegen das Analysehaus Jefferies. Die Experten haben das Kursziel für Fresenius zwar von 44 auf 54 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst Martin Brunninger verwies in einer Branchenstudie vom Montag auf eine gute Geschäftsentwicklung im ersten Quartal. Der Medizinkonzern überzeuge mit hoher Qualität und habe deutliches Wachstumspotenzial. Allerdings seien die Aktien vergleichsweise hoch bewertet.

Kauf- und Verkaufsempfehlung

Ähnlich sieht die Einschätzung für die zum Medizinkonzern Fresenius gehörende Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) aus. Auch hier ist die Investmentbank Oddo Seydler sehr zuversichtlich und hat deswegen FMC mit "Buy" und einem Kursziel von 85,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Aktie des Dialyse-Spezialisten sei defensiv und verfüge über gesundes Wachstumspotenzial, lobte Analyst Igor Kim in seiner Studie vom Mittwoch.

Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für FMC von 57 auf 64 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Analyst Martin Brunninger passte in einer Branchenstudie vom Montag seine Schätzungen für den Dialyse-Spezialisten mit Blick auf die Ergebnisse zum Jahresauftakt an. Er habe zudem höhere Erwartungen an die Einsparungen des Unternehmens. Wegen der hohen Bewertung bleibe es aber beim negativen Votum.

DER AKTIONÄR kann die negative Einschätzung allerdings nicht teilen. Zwar sind die Papier mit einem 2015er-KGV von 24 sicher nicht mehr ganz günstig, das Potenzial ist aber dennoch noch nicht ausgeschöpft. Anleger sollten das Papier halten und die Position mit einem Stopp bei 46,00 Euro nach unten absichern.

(Mit Material von dpa-AFX)

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