Die Allianz setzt auf Kontinuität – zumindest bei ihrem Führungspersonal. Der Versicherer besetzt die Spitzen von Allianz Partners und Allianz Direct mit erfahrenen internen Führungskräften. DER AKTIONÄR zeigt, was Anleger zu den beiden Personalien des DAX-Schwergewichts wissen müssen.
- Philipp Kroetz übernimmt zum 1. November 2026 die Führung von Allianz Partners.
- Laurent Floquet wechselt zeitgleich an die Spitze von Allianz Direct.
- Beide Manager kommen aus dem Konzern und bringen langjährige Allianz-Erfahrung mit.
Die Allianz setzt bei zwei wichtigen Digitalgesellschaften auf Kontinuität: Philipp Kroetz wechselt von Allianz Direct an die Spitze von Allianz Partners. Laurent Floquet, bislang operativer Vorstand von Allianz Partners, übernimmt Allianz Direct. Beide Personalien gelten ab dem 1. November 2026 und stehen noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung. Das teilte der Versicherer am Donnerstag aus München mit.
Kroetz folgt bei Allianz Partners auf Tomas Kunzmann, der zum 1. Januar 2027 in den Vorstand der Allianz SE einziehen und dort die Verantwortung für Asien-Pazifik einschließlich Indien übernehmen soll. Einen Nachfolger für Floquet als operativer Vorstand von Allianz Partners will der Konzern zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
Die Wechsel passen zur Strategie des Konzerns, digitale Angebote und internationale Service-Netzwerke enger miteinander zu verzahnen. Allianz Partners bietet unter anderem Reiseversicherungen, Assistance-Leistungen und internationale Krankenversicherungen an – häufig über Geschäftspartner und Vermittler. Allianz Direct vertreibt Schaden- und Unfallversicherungen unmittelbar an Verbraucher.
Kroetz führt Allianz Direct seit Januar 2022. Seither hat er die Kundenbasis auf mehr als 3,2 Millionen in fünf europäischen Märkten nahezu verdoppelt. Auch Floquet bringt umfassende Erfahrung aus dem Konzern mit: Als COO von Allianz Partners verantwortete er zuletzt unter anderem den Einsatz von KI-Sprachassistenten und die Automatisierung der Schadenbearbeitung.
Beide Manager haben ihre Laufbahnen innerhalb der Allianz auf unterschiedlichen Stationen aufgebaut. Kroetz kam 2011 von McKinsey zum Versicherer und war bereits zehn Jahre für Allianz Partners tätig. Floquet wechselte 2014 von Accenture zur Allianz.
Die Besetzungen aus den eigenen Reihen sprechen dafür, dass der Konzern an seiner strategischen Ausrichtung festhält und auf eingespielte Führungsteams setzt. Aus Anlegersicht ist das zu begrüßen: Die Allianz übergibt zwei strategisch wichtige Geschäfte an erfahrene Führungskräfte, die das Unternehmen und seine Plattformen bereits kennen.
Die Allianz setzt auf personelle Kontinuität und interne Expertise – ein solides Signal, aber kein Anlass, kurzfristig mit großen Kursausschlägen zu rechnen. Investierte Anleger bleiben an Bord. Mit einer Dividendenrendite von 4,4 Prozent bleibt die Aktie zudem für Einkommensinvestoren attraktiv.
Jeden Monat Dividende – 8 Aktien für die Rente
Nicht nur die Allianz sorgt mit attraktiven Dividenden für regelmäßige Einnahmen. Der neue Aktienreport „Jeden Monat Dividende – 8 Aktien für die Rente“ stellt acht Monatszahler vor, die Anleger jeden Monat mit Ausschüttungen versorgen. Eine Aktie bietet dabei eine Dividendenrendite von bis zu 14,3 Prozent.
Jetzt hier den Report sichern und 8 Top-Aktien für eine monatliche Zusatzrente entdecken.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.
Heute, 10:58
Bei Google bevorzugen