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Foto: Airbus
13.09.2021 Martin Mrowka

Airbus: Die nächsten Aufträge

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Gleich zwei Großaufträge winken dem europäischen Flugzeugbauer Airbus. Zum einen will die neue US-Airline Breeze 20 weitere Schmalrumpf-Flugzeuge vom Typ A220-300 ordern. Die Bestellung werde von 60 auf 80 aufgestockt, teilte Airbus mit. Finanziell noch etwas wertvoller dürfte ein Auftrag von Wizz Air werden, der aber noch nicht in trockenen Tüchern ist.

Das erste Exemplar für Breeze werde im vierten Quartal ausgeliefert. Dann soll sechseinhalb Jahre lang etwa jeden Monat eine weitere Maschine hinzukommen. Gefertigt werden die Flieger für Breeze im Airbus-Werk in Mobile im US-Bundesstaat Alabama.

Breeze Airways hat ihren Flugbetrieb erst im Mai aufgenommen. Gründer ist David Neeleman, der zuvor bereits vier Fluggesellschaften aus der Taufe gehoben hatte, darunter die US-Gesellschaft JetBlue.

Airbus verhandelt nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters derzeit noch mit der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air. Im Rahmen eines Folgeauftrags will die Airline offenbar mindestens 100 weitere Flugzeuge bestellen. Bis 2030 will der Preisbrecher seine Flotte auf 500 Flugzeuge mehr als verdreifachen.

Wizz Air ist quasi Stammgast bei Airbus: 16 A321neo haben die Ungarn allein in diesem Jahr bereits vom Hersteller in Empfang genommen.

Die Airbus-Aktie zeigt sich in freundlichem Börsenumfeld am Montag dennoch kaum beeindruckt und pendelt um ihren Freitagsschluss.

Die Deutsche Bank hat kürzlich ihre Einstufung für Airbus nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 131 Euro belassen. Der Flugzeugbauer stehe vor einem wesentlich steileren Produktionsanstieg als vor der Corona-Krise, schrieb Analyst Christophe Menard am Freitag. Zudem scheine die finanzielle Performance von Airbus ausreichend gegen einen moderaten Inflationsdruck geschützt zu sein. (Mit Material von dpa-AFX)

Airbus (WKN: 938914)

Der Flugzeugbauer 'schwimmt' in Aufträgen. Auch DER AKTIONÄR ist optimistisch für die Airbus-Aktie gestimmt. Das Airbus-Allzeithoch bei knapp 140 Euro kommt wieder in Reichweite. Anleger bleiben mit Stop-Loss 95 Euro weiterhin an Bord.