Der US-Mischkonzern 3M
Im dritten Jahresviertel stieg der bereinigte Gewinn je Aktie um 12 Prozent auf 2,50 Dollar je Aktie. Analysten hatten hier weniger erwartet. Der Umsatz kletterte um gut ein Prozent auf knapp 6,6 Milliarden Dollar (5,87 Mrd Euro). Organisch betrug das Plus 3,3 Prozent. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von 1,37 Milliarden Dollar, ein Plus von fast 65 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Konzernchef William Brown arbeitet an einer vereinfachten Geschäftsstruktur und treibt dazu den Rückzug von 3M aus Nicht-Kerngeschäften voran. Gleichzeitig will der Hersteller von Post-it-Notizblöcken, Dachgranulat und elektronischen Materialien sein Angebot mit neuen Produkten vor allem in Wachstumsbranchen wie Rechenzentren stärken.
3M zeigt, dass der Konzernumbau zunehmend Wirkung entfaltet: Im dritten Quartal legten Gewinn und organischer Umsatz zu, der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf die Erwartungen. Die erneute Anhebung der Jahresprognose ist ein positives Signal und spricht dafür, dass die operative Entwicklung an Fahrt gewinnt. Anleger, die noch investiert sind, bleiben dabei.
Enthält Material von dpa-AFX
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