Nach einem schwachen Börsendebüt hat die Aktie des südkoreanischen KI-Infrastrukturanbieters Elice am zweiten Handelstag eine kräftige Gegenbewegung gestartet. An der KOSDAQ-Börse sprang der Kurs um rund 30 Prozent auf 79.900 Won.
Am Vortag war die Aktie noch um rund 32 Prozent eingebrochen. Der Börsenstart entwickelte sich damit zum Debakel für das Unternehmen, das vor dem IPO als vielversprechender KI-Anbieter gehandelt worden war. Die Erholung am zweiten Handelstag macht einen Teil der Verluste wett, reicht aber noch nicht aus, um den ursprünglichen Ausgabepreis von 90.500 Won wieder zu erreichen.
Trotz des Kurssprungs liegt Elice weiterhin unter dem IPO-Preis. Anleger, die beim Börsengang eingestiegen sind, sitzen damit noch auf Verlusten. Ob sich die Erholung fortsetzt, muss sich erst zeigen. Nach dem turbulenten Debüt dürfte die weitere Kursentwicklung auch davon abhängen, ob Elice die Erwartungen an sein Geschäft mit KI-Infrastruktur erfüllen kann.
Noch sind die KI-Sorgen nicht gänzlich beiseite gewischt. Trotzdem hellt sich die Stimmung deutlich auf. Von Elice sollten Anleger dennoch die Finger lassen und stattdessen auf bekannte US-KI-Player wie Nvidia setzen.
21.10.2026, 13:48
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