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Wirecard-Aktie: Welche Attacke? Kaufen! Kaufen?

Wirecard-Aktie: Welche Attacke? Kaufen! Kaufen?
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Börsen. Briefing. 06.02.2019, 06:15 Börsen. Briefing.
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Die Offensive von Wirecard zeigt zunehmend Wirkung – die Aktie des DAX-Konzerns hat auch gestern weiter an Wert gewonnen, die Erholung damit fortgesetzt. Ausgehend vom Crash-Tief summiert sich das Plus inzwischen auf über 30 Prozent. Innerhalb von zwei Handelstagen. Ist das jetzt genug? War es das jetzt? Wie soll man sich jetzt erhalten?

Die Antwort darauf ist ganz einfach, und eintönig: Analysten, ganz gleich bei welchem Institut sie unter Vertrag stehen, sagen ganz klar: Wirecard ist auf dem aktuellen Niveau ein Kauf. Da ist etwa Sebastien Sztabowicz von Kepler Cheuvreux. Er hat die Einstufung für Wirecard auf "Buy" mit einem Kursziel von 225 Euro belassen. Der durch die FT-Bericht ausgelöste Crash biete eine „gute Einstiegsgelegenheit“. 

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Da ist Charles Brennan von der Credit Suisse. Er hat die Erklärungsoffensive der Wirecard AG zum Anlass genommen, seine Einschätzung zu bekräftigen. Sie lautet „Outperform“ mit Kursziel 200 Euro. Wirecard sei eine der attraktivsten „Investment-Gelegenheiten“ im Sektor. 

Wolfgang Donie von der NordLB sieht sich durch die Vorwürfe nicht verunsichert, eher schon durch die scharfe Zurückweisung durch die Verantwortlichen bei dem DAX-Konzern in seiner Einschätzung bestätigt, die Aktie zum Kauf mit Kursziel 225 Euro zu empfehlen.

Drei Stimmen, eine Meinung: Wirecard ist auf dem aktuellen Niveau mehr denn je ein Kauf. Ganz so, als habe es die Attacke nie gegeben. 

Das bringt auch eine Auswertung der von Bloomberg befragten Analysten zum Vorschein. Nikolas Kessler hat die Ergebnisse hier für Sie zusammengefasst.

Bereits vergangene Woche unmittelbar nach Veröffentlichung des ersten Berichtes in der Financial Times hatten sich erste Analysten zu Wort gemeldet – und starke Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Story geäußert. 

Weshalb die Erholung – trotz 30 Prozent Plus – noch nicht zur Erreichung des alten Niveaus gereicht hat, könnte in der weiterhin bestehenden Unsicherheit ihren Grund haben. Nach wie vor ist nicht klar, ob die Financial Times ihr „Pulver“ bereits verschossen hat, oder ob in den kommenden Tagen ein weiterer Artikel veröffentlicht werden könnte.

Anlegerschützen fordern indes neue Regularien, um Anleger in Zukunft besser vor Verlusten wie bei Wirecard zu schützen. Etwa, indem ein Titel sofort vom Handel ausgesetzt wird.

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