E.ON
- Michael Schröder - Redakteur

Nach der DAX-Korrektur: Das müssen Anleger bei der Commerzbank, E.on, Evotec, JinkoSolar, Nordex, Tesla und ThyssenKrupp sowie dem Goldpreis jetzt wissen - Real-Depot vor Neuaufnahmen

Anleger hatten es schon fast vergessen: Korrekturen verlaufen im Vergleich zu Kursanstiegen meist viel dynamischer ab. So reichten in der vergangenen Woche zwei Handelstage aus, um die Kursgewinne der zwölf vorangegangenen Tage einzustampfen. Doch mit dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag haben die Bullen das Zepter bereits wieder übernommen. Das müssen Anleger bei Einzelwerten wie der Commerzbank, E.on, Evotec, JinkoSolar, Nordex, Tesla und ThyssenKrupp sowie dem weiter fallenden Goldpreis jetzt wissen.
Dem Redakteur auf google+ folgen!   In der ersten Dezemberwoche fiel der DAX zwischenzeitlich von 9.400 auf 9.100 Punkte - die größte Korrektur seit Ende August. Auf Wochensicht steht immerhin ein Minus von rund 2,5 Prozent zu Buche. Erst am Freitag drehte der DAX wieder auf. Grund: Die Beschäftigtenzahl in den USA stieg im November deutlich stärker als von Volkswirten prognostiziert, die Arbeitslosenquote fiel auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Die Spekulationen auf eine baldige Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe der US-Notenbank Fed haben damit zugenommen. Die offiziellen Arbeitsmarktdaten der US-Regierung wurden von den Anlegern so interpretiert, dass die US-Wirtschaft schon bald wieder robust genug sein könnte, um eine Drosselung der Fed-Liquiditätsschwemme zu verkraften. Vor diesem Hintergrund rücken am kommenden Donnerstag die US-Einzelhandelszahlen inklusive der Entwicklung des Autoabsatzes in den Fokus.
Im Real-Depot befinden sich nach der volatilen Handelswoche mit Intica Systems und Pironet NDH nur noch zwei Positionen im Real-Depot. In der nächsten Woche dürfte die Cash-Quote wieder deutlich reduziert werden. Durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien versucht das Real-Depot zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potential sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger. Und das Besondere: Das Depot garantiert absolute Transparenz - es berücksichtigt sowohl Ordergebühren als auch die Abgeltungssteuer. Erhalten Sie alle Real-Depot-Transaktionen in Echtzeit per SMS für nur 9,90 Euro pro Monat auf ihr Handy.
Aber auch einige Einzelwerte dürften weiter im Blickpunkt stehen. Während der Konsolidierung am deutschen Aktienmarkt haben Anleger bei den heiß gelaufenen Aktien wie Evotec Gewinne mitgenommen. Aus charttechnischer Sicht muss der TecDAX-Wert jetzt um eine wichtige Unterstützung kämpfen. Wie es bei dem potenziellen Kandidat für das Real-Depot aus fundamentaler Sicht weitergeht, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR. Bei der Nordex-Aktie ist der Kampf zwischen Bullen und Bären um die 10,00-Euro-Marke entbrannt. Rutscht die Aktie jetzt dauerhaft in den einstelligen Kursbereich oder bietet sich eine gute Einstiegsgelegenheit?
Die Aktie der Commerzbank hat seit ihrem Tief im Sommer mittlerweile um stolze 90 Prozent zugelegt. Die Charttechnik und das Momentum sprechen aktuell klar für die Papiere. Allerdings ist der DAX-Konzern mit einem 2014er-KGV von 16 mittlerweile relativhoch bewertet. Die Frage, die sich viele Anleger stellen: Hält der Höhenflug an? In seiner aktuellen Ausgabe gibt DER AKTIONÄR die Antworten. Ebenfalls interessant: Bei welchem Kurs ist die Aktie von E.on fair bewertet? Diese Frage stellen sich derzeit drei Dutzend Analysten. DER AKTIONÄR zeigt, zu welchem Ergebnis sie dabei kommen. BASF kommt bei den Analysten weiter gut an. Neben der blendenden fundamentalen Situation lockt die Aktie zudem mit einer attraktive Dividendenrendite von rund 3,5 Prozent. Sie suchen nach weiteren dividendenstarken Aktien? Dann ist dieser Report genau das Richtige für Sie, denn dort haben wir für Sie 5 Dividenden-Perlen für jedes Depot herausgesucht. Vom DAX-Star über den deutschen Geheimtipp bis zum europäischen Übernahmekandidaten.
Auch bei ThyssenKrupp hat sich zuletzt einiges getan, die Machtverhältnisse haben sich verschoben: Durch die Kapitalerhöhung hat der Konzern nicht nur frisches Geld in die Kasse gespült, sondern auch die Aktionärsstruktur neu geordnet. Die Krupp-Stiftung hat keine Sperrminorität mehr. Dafür baut ein Finanzinvestor seinen Anteil kräftig aus. Um die Aktie des Kali- und Salzproduzenten K+S ist es dagegen ruhig geworden. Trotz des Wintereinbruchs liest man derzeit wenig über das Unternehmen, das einen Teil seines Gewinns mit Auftausalz einfährt. Doch die Aktie macht sich still und heimlich daran, einen Angriff auf das Zwischenhoch zu starten. Starke Nerven bauchen auch die Investoren bei Tesla: Am vergangenen Dienstag schoss der Titel um über 16 Prozent in die Höhe. Der Grund für den Freudensprung war eine Mitteilung des Kraftfahrtbundesamtes. Nach dem Kurssprung haben sich die Anleger aber mit größeren Engagements zurückgehalten, die Aktie läuft seitdem seitwärts. Weiter abwärts ging es zuletzt dafür beim Goldpreis. Auch wenn die eigentlich wichtige Unterstützung erst bei 1.181 Dollar liegt, ist jetzt bereits ein erbitterter Kampf zwischen Bullen und Bären um die 1.200-Dollar-Marke entbrannt. In den vergangenen Handelstagen ist dabei auch die Volatilität deutlich gestiegen. Charttechnisch bleibt die Lage angespannt. Das sind die wichtigsten Handelsmarken. Die Erholungsrallye im Solarsektor hat Ende der vergangenen Woche einen kräftigen Dämpfer erhalten. Auch die zuletzt starken chinesischen Solartitel kamen unter Druck. Einer der Gründe ist ein dreistelliger Millionenverlust beim chinesischen Modulproduzenten Renesola.
ACHTUNG: DER AKTIONÄR hat die Entwicklung des Internets von seinen Ursprüngen bis in die Gegenwart nachgezeichnet und zeigt, welche Technologien und Unternehmen in Zukunft den Ton angeben werden. Und mit welchen Aktien Anleger ein Vermögen machen können. Lesen Sie jetzt die neue Ausgabe des AKTIONÄR (Nr. 51/13) und erfahren Sie, welche Aktien jetzt in Ihr Depot gehören, wenn Sie vom Internet-Boom 3.0 profitieren möchten.

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| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

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