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DAX-Check LIVE: Commerzbank, GEA Group, Hochtief, Lanxess, Siemens Energy, TUI im Fokus

Heute, 08:28

Der DAX-Check zum Wochenstart steht ganz im Zeichen der geopolitischen Eskalation im Nahen Osten. Der Krieg mit Iran treibt die Ölpreise massiv nach oben – zeitweise auf rund 120 Dollar pro Barrel. Diese Entwicklung belastet die Börsen deutlich, weil steigende Energiepreise neue Inflationssorgen auslösen. 

Der DAX rutscht deshalb deutlich ab und fällt zeitweise bis in den Bereich von rund 22.800 Punkten, nachdem er am Freitag noch bei etwa 23.600 Punkten geschlossen hat. Damit gerät auch die wichtige Marke von 23.000 Punkten massiv unter Druck.

Die Marktbreite zeigt ein klar negatives Bild: Nahezu alle DAX-Werte starten tief im Minus. Besonders schwach präsentieren sich Siemens Energy, Commerzbank und Heidelberg Materials. Auch im MDAX und SDAX dominieren Verluste, wobei Reise- und Airline-Aktien weltweit besonders unter Druck stehen. Einziger kleiner Lichtblick ist Einhell, das im Zuge einer Indexumstellung in den SDAX aufrückt.

Einzelwerte geraten ebenfalls unter Druck. Bei der Commerzbank droht nach dem Bruch der 200-Tage-Linie ein weiterer Rückgang Richtung 25 bis 26 Euro, während Übernahmefantasie durch UniCredit aktuell keine Rolle spielt. GEA liefert zwar solide Zahlen und erhöht die Dividende, leidet aber ebenfalls unter Konjunkturängsten – eine wichtige Unterstützungszone liegt bei 55 Euro. Hochtief und Siemens Energy, die zuvor stark gelaufen sind, geraten zunehmend unter Gewinnmitnahmen. Bei Siemens Energy rückt nun eine Unterstützungszone im Bereich 120 bis 125 Euro in den Fokus.

Besonders kritisch bleibt die Lage bei Lanxess. Die Aktie befindet sich seit Monaten im Abwärtstrend und nähert sich dem historischen Tief um 10 Euro. Steigende Energiekosten, hohe Verschuldung und schwache Cashflows belasten den Chemiekonzern zusätzlich. Auch TUI steht wegen der geopolitischen Unsicherheit stark unter Druck, während Versicherer und Banken ebenfalls nachgeben. Ein relativ stabiler Wert bleibt die Deutsche Börse, die von der steigenden Volatilität profitieren kann.

Der Tenor zum Wochenstart bleibt entsprechend düster: Der Markt wird derzeit vor allem von Angst, geopolitischer Unsicherheit und Inflationssorgen getrieben. Entscheidend ist, ob die Marke von 23.000 Punkten im DAX hält – andernfalls könnten schnell weitere Rückschläge folgen. Neue Impulse kommen zudem am Nachmittag, wenn die US-Börsen wegen der Zeitumstellung bereits um 14:30 Uhr deutscher Zeit eröffnen.

Worauf es jetzt für den DAX ankommt, erläutert Thomas Bergmann in dieser Sendung. Der DAX-Experte zeigt, welche Hürden und Unterstützungen von Bedeutung sind. Sehen Sie den DAX-Check von Montag bis Freitag live um 09:00 Uhr auf YouTube.


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