Der DAX startet schwächer in den Handel und nähert sich wieder der wichtigen Unterstützung bei 23.000 Punkten. Hintergrund sind vor allem die geopolitischen Risiken im Nahen Osten und der wieder steigende Ölpreis. Sollte Öl weiter zulegen, könnte das die Inflation erneut anheizen und damit die ohnehin fragile Konjunkturerholung zusätzlich belasten.
Bei den Einzelwerten steht RWE weiterhin stark da und nähert sich einem neuen Rekordhoch. Auch Hannover Rück bleibt nach der angekündigten Dividendenanhebung gefragt. Allianz erhält Rückenwind durch eine positive Studie von Berenberg: Das Kursziel wurde auf 504 Euro angehoben, vor allem wegen Skaleneffekten und Potenzial für weitere Gewinn- und Dividendensteigerungen.
Unter Druck steht dagegen die Deutsche Bank. Sorgen um Kredite im Private-Credit-Bereich und mögliche Risiken bei Softwareunternehmen belasten die Aktie, die bereits unter wichtige charttechnische Marken gefallen ist. Thyssenkrupp verliert ebenfalls deutlich, weil Zweifel am geplanten Verkauf der Stahlsparte und hohe strukturelle Risiken im Stahlgeschäft aufkommen.
Deutlich gestiegen ist zuletzt K+S. Die Aktie profitiert von der Fantasie steigender Düngerpreise im Zuge der geopolitischen Spannungen, wirkt kurzfristig aber überkauft. Auch Verbio legt stark zu und profitiert von den Entwicklungen im Energiemarkt.
Worauf es jetzt für den DAX ankommt, erläutert Thomas Bergmann in dieser Sendung. Der DAX-Experte zeigt, welche Hürden und Unterstützungen von Bedeutung sind. Sehen Sie den DAX-Check von Montag bis Freitag live um 09:00 Uhr auf YouTube.
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