Zum Monatsende zeigt sich der DAX weiterhin angeschlagen und bewegt sich in einer engen Spanne zwischen 22.000 und 23.000 Punkten. Trotz eines leicht positiven Starts bleibt die Unsicherheit hoch, denn steigende Ölpreise und die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten belasten die Stimmung der Anleger.
Die Sorge vor wieder anziehender Inflation und möglicherweise länger hohen Zinsen sorgt zusätzlich für Zurückhaltung. Während einzelne Werte wie Beiersdorf, Bayer oder Siemens Energy zulegen können und im MDAX technische Gegenbewegungen dominieren, zeigt sich insgesamt ein vorsichtiges Marktumfeld.
Auf Unternehmensseite sorgen bestätigte Prognosen bei Adesso, starke Zahlen bei Friedrich Vorwerk sowie schwache Aussichten bei der Norma Group für Bewegung in den Einzelwerten. Gleichzeitig treiben strukturelle Themen wie die Energiewende, KI-Integration und Rüstungskooperationen – etwa bei Rheinmetall – die Storys einzelner Aktien.
Charttechnisch bleibt die Lage angespannt: Ein nachhaltiger Befreiungsschlag ist erst bei einem Ausbruch nach oben möglich, während auf der Unterseite weitere Rückschlagsrisiken bestehen. Insgesamt bleibt der Markt stark von geopolitischen Entwicklungen und Energiepreisen abhängig.
Worauf es jetzt für den DAX ankommt, erläutert Thomas Bergmann in dieser Sendung. Der DAX-Experte zeigt, welche Hürden und Unterstützungen von Bedeutung sind. Sehen Sie den DAX-Check von Montag bis Freitag live um 09:00 Uhr auf YouTube.
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