Die US-Zwischenwahlen stehen im Mittelpunkt. Für den S&P 500 wäre ein geteiltes Kräfteverhältnis historisch besonders günstig gewesen: Im Schnitt legte der Index im Jahr danach um 13,7 Prozent zu. Bei rund 7.500 Punkten rückt ein wichtiger Widerstand näher, die 200-Tage-Linie verläuft bei etwa 7.300 Punkten. Ein deutlicher Rückschlag für Donald Trump könnte laut JPMorgan zudem KI-Aktien belasten.
Apple überzeugte mit einem Rekordquartal und rund 115 Milliarden US-Dollar Umsatz, senkte wegen steigender Speicherkosten aber die Margenziele für das vierte Quartal. Palantir verlor trotz starker Zahlen rund fünf Prozent; der Umsatz lag bei 1,94 Milliarden US-Dollar, für das laufende Quartal werden mehr als zwei Milliarden erwartet.
Marvell Technology geriet nach der geplanten 115-Milliarden-Dollar-Übernahme von Lumentum unter Druck und fiel unter die 200-Tage-Linie. Oracle will zehn Milliarden US-Dollar über eine Kapitalerhöhung und weitere zehn Milliarden am Anleihemarkt aufnehmen. TeamViewer enttäuschte mit einem Umsatzrückgang von rund sechs Prozent, während Adidas trotz schwächerer Vorbörse solide Zahlen und positive Signale aus China und den USA vorlegte.
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