Dem deutschen Aktienmarkt droht ein schwacher Start in die neue Handelswoche. Die gescheiterten Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran sorgen für neue Verunsicherung und belasten die Stimmung der Anleger. Entsprechend wird der DAX zum Auftakt unter Druck erwartet.
Auch der Blick nach Asien liefert wenig Unterstützung. Die wichtigsten Börsen der Region geben überwiegend deutlich nach. Lediglich in China halten sich die Verluste noch in Grenzen, was zumindest einen kleinen Lichtblick darstellt.
Die Wall Street hatte zwar insgesamt eine freundliche Handelswoche hinter sich, dürfte zum Wochenstart aber ebenfalls schwächer tendieren. Die geopolitischen Risiken und die Entwicklung am Energiemarkt sorgen für Zurückhaltung.
Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Ölpreise. Sowohl die Nordseesorte Brent als auch die US-Sorte WTI notieren wieder über der Marke von 100 Dollar je Barrel. Die steigenden Preise schüren Inflationssorgen und wirken als zusätzlicher Belastungsfaktor für die Aktienmärkte.
Bei den Einzelwerten geht es heute um Netflix, Nintendo, Verbio, Südzucker, Lufthansa, SAP und Freenet. Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR, informiert über die Lage an den Märkten.