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24.09.2020 Marion Schlegel

Tesla-Aktie bricht ein: Auch das noch!

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Tesla

Berichte über technische Probleme haben dem Elektroautobauer Tesla am Tag nach dem von Anlegern enttäuscht aufgenommenen "Battery Day" an der Börse weiter zugesetzt. Die Aktie ging am Mittwoch mit einem Minus von gut zehn Prozent aus dem US-Handel. Laut dem Störungsportal "downdetector.com" gab es viele Ausfälle der Tesla-App, die Kunden mit ihren Autos verbindet. Ob die Probleme richtig behoben werden konnten, war bis zuletzt unklar.

Tesla (WKN: A1CX3T)

Etliche Besitzer beschwerten sich im Netz, einige wandten sich bei Twitter an Konzernchef Elon Musk. Eine Stellungnahme von Tesla oder Musk gab es jedoch zunächst nicht. Dem als gut mit dem Unternehmen vernetzt geltenden Branchenblog "Electrek" zufolge kämpfte Tesla mit einem Netzwerkausfall, der auch die internen Systeme betraf. Die Aktie war bereits unter Druck, nachdem Musk Hoffnungen auf einen Durchbruch in der Batterien-Technologie am Vorabend enttäuscht hatte.

Derweil kämpft das Unternehmen um die Befreiung von US-Strafzöllen auf Importe aus China. Tesla will dies auf dem Rechtsweg durchsetzen. Der Konzern von Elon Musk wehrt sich beim US-Gericht für Internationalen Handel in New York gegen die "ungesetzliche Auferlegung" von Abgaben auf aus China eingeführte Waren.

Die Klage wurde bereits am Montag eingereicht, erstmals berichtete am Mittwoch (Ortszeit) der Finanznachrichtendienst Bloomberg darüber. Angeklagte in dem Fall sind neben der US-Regierung deren Handelsbeauftragter Robert Lighthizer sowie der Chef der Zoll- und Grenzbehörde Mark Morgan, wie aus der Klageschrift hervorgeht.

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Ansicht: Langfristig ist die Aktie weiter äußerst spannend. Im Zuge der aktuellen Korrektur empfiehlt es sich nun, auf eine günstige Einstiegsgelegenheit zu warten. DER AKTIONÄR wird das Papier regelmäßig weiterverfolgen und entsprechende weitere Handlungsempfehlungen geben.

(Mit Material von dpa-AFX)

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