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Ukraine‑Krieg: Putin lehnt Treffen ab – „An die Arbeit, Brüder!“

Ukraine‑Krieg: Putin lehnt Treffen ab – „An die Arbeit, Brüder!“
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Jan-Paul Fóri 05.06.2026, 20:10 Jan-Paul Fóri

Putin hat einem Treffen mit Wolodymyr Selenskyj erneut eine klare Absage erteilt. Der russische Präsident erklärte, er sehe darin „noch keinen Sinn“. Mit anderen Worten: Der Krieg in der Ukraine, das Leiden der Zivilbevölkerung und die hohen, unnötigen Verluste auf beiden Seiten gehen vorerst weiter. 

• Selenski hat einen offenen Brief an Putin zur Beendigung des Ukraine-Krieges geschickt.
• Putin lehnt Friedensgespräche weiterhin ab.
• Der Superzyklus im Rüstungssektor dürfte sich fortsetzen.

Anlass für Putins Äußerungen war ein offener Brief des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Dieser hatte ein Ende des Krieges durch direkte Friedensgespräche in einem Drittstaat in Aussicht gestellt. In seinem Schreiben spielte der 48-Jährige jedoch auch auf Putins Alter von 73 Jahren sowie auf jüngste Erfolge ukrainischer Drohnenangriffe an. Offensichtlich missfiel dies dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher (juristisch gilt bis zu einer Verurteilung die Unschuldsvermutung): „Elemente von Unverschämtheit“ soll Selenskyjs Schreiben enthalten haben, wie Putin verlauten ließ.

„An die Arbeit, Brüder!“ Aus Sicht des Kremlchefs sei dieser Aufruf an das russische Militär die beste Antwort auf den Brief aus der Ukraine. In der Vergangenheit hatte Putin wiederholt betont, dass Russland seine Kriegsziele notfalls auch durch die Fortsetzung der Kampfhandlungen erreichen werde, falls diese nicht auf diplomatischem Wege durchgesetzt werden könnten.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Trotz der jüngst erfolgreichen ukrainischen Drohnenangriffe auf Ziele im russischen Hinterland zeigt sich Kremlchef Wladimir Putin weiterhin siegessicher. Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg betonte er die angebliche technologische Stärke Russlands und sprach von Vorteilen im Drohnenkrieg.  Seine Aussagen unterstreichen die offizielle Linie des Kremls, wonach Russland seine Kriegsziele erreichen werde – ungeachtet der zunehmenden Fähigkeit der Ukraine, auch weit entfernt von der Front empfindliche Schäden auf russischem Territorium zu verursachen.

Sollte sich der Krieg in der Ukraine weiter hinziehen, dürfte die Ukraine auch künftig auf militärische Unterstützung aus dem Westen angewiesen sein. Dazu zählen unter anderem Munition, gepanzerte Fahrzeuge und weitere Rüstungsgüter – Produkte, die auch vom Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall hergestellt werden. Wie andere Unternehmen der Verteidigungsindustrie profitiert Rheinmetall von der anhaltend hohen Nachfrage nach militärischer Ausrüstung infolge des Krieges. 

Der Superzyklus im Rüstungssektor dürfte sich daher fortsetzen. Nachdem die Aktie vor einigen Wochen unter den Stoppkurs des AKTIONÄR gefallen und somit auch aus dem AKTIONÄR-Depot verkauft wurde, drängt sich ein Neueinstieg aktuell jedoch noch nicht wieder auf.

FAQs

Was macht Rheinmetall?
Rheinmetall ist ein deutscher Industriekonzern mit Schwerpunkt auf Rüstungsgütern, militärischer Ausrüstung und Fahrzeugtechnik.

Warum profitieren Rüstungsaktien von geopolitischen Spannungen?
Steigende Sicherheitsrisiken führen häufig zu höheren Verteidigungsausgaben, was die Auftragslage von Rüstungsunternehmen verbessern kann.

Welche Risiken haben Aktien von Rüstungskonzernen?
Neben allgemeinen Börsenrisiken hängen sie stark von politischen Entscheidungen, Verteidigungsbudgets, Exportgenehmigungen und geopolitischen Entwicklungen ab.

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