16.08.2018 Jochen Kauper

Tesla-Chef Musk: Post von der US-Börsenaufsicht

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Tesla
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Elon Musk könnte sein Gezwitscher zum Verhängnis werden. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat US-Medienberichten zu Folge Tesla-Chef Musk eine Vorladung geschickt. Das berichtet der US-Sender Fox Business News.
Die SEC lade Tesla wegen der Privatisierungspläne sowie Musks Statement über die angeblich „gesicherte Finanzierung“ vor.
Rückblick:
Wenn Musk seinem Tweet wirklich Taten folgen lässt, dann macht er den freien Tesla-Aktionären ein Angebot für 420 Dollar je Aktie. Als Alternative bringt er einen „Spezialfonds“ ins Gespräch, an dem sich die freien Aktionäre alternativ beteiligen können, anstatt ihre Tesla-Aktien gegen Cash zu verkaufen.
Grundsätzlich ist so etwas machbar. Tesla wäre nicht die erste Firma, die ein Going Private unternimmt.

Kaufen, halten, verkaufen?
Bleibt die Frage, was tun, wenn man die Aktie hat? Beim Verkauf nimmt man sich die Chance auf Kursgewinne, sofern das Papier wirklich zu 420 Dollar von der Börse genommen wird. DER AKTIONÄR tendiert aufgrund der aktuellen Lage eher zum Halten.  Bis 420 Dollar besteht ein Restpotenzial von 24 Prozent.
Anleger, die noch kein Tesla-Aktionär sind, sollten die Finger davon lassen.
Allenfalls kann man mit homöopathischem Einsatz ein Roulette-Spiel wagen – mit einem  Hebel-Produkt (WKN GD7TPC) auf Tesla  – die Chancen stehen 50:50.