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22.02.2022 Florian Söllner

Nvidia: Albtraum vorbei?

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Nvidia

Preisrutsch nicht nur an der Börse, sondern auch bei Grafikkarten. Gamer bezahlen immer noch relativ hohe Preise, doch die Mondkurse für Nvidia-Karten gehören offenbar der Vergangenheit an. Das Fachportal Giga fragt sich aus Sicht der Kunden: „Ist der Alptraum endlich vorbei?“

Nvidia (WKN: 918422)

3DCenter hat die Preise ausgewertet und schreibt: Im Schnitt hat die Preisübertreibung gegenüber dem Listenpreis bei Nvidia-Ampere-Karten von 77 Prozent auf nunmehr 57 Prozent nachgegeben. Im ganzen Sektor hätte sich die Preisübertreibung innerhalb von nur drei Wochen um 19 Prozentpunkte abgebaut. Faktoren sind neue Grafikkarten im Markt und eine inwischen gute Lieferfähigkeit der von Minern und Gamern begehrten Produkte. Positiv aus Kundensicht: Auch der rückläufige Ethereum dürfte einen entspannenden Effekt haben.

Nächster Boommarkt

Auch wenn ein Teil der hohen Verkaufspreise nicht beim Hersteller Nvidia sondern Zwischenhändlern abgegriffen wurde, hat der Chip-Gigant von den Preisexzessen durchaus profitiert, was die jüngsten, sehr guten Q4-Zahlen unterstrichen haben. Eine Normalisierung drückt die Marge pro Stück, doch gleichzeitig dürfte Nvidia mit steigenden Kapazitäten den Umsatz weiter stark steigern. Und der nächste Boommarkt erwacht: Nvidia-Chef Jensen Huang sagte nun in einem Interview, dass er 2022 den „inflection point“ bei der Entwicklung von Roboterautos erwartet. 

Ab 2025 soll die Software-Chip-Kombination, die Nvidia Herstellern wie Mercedes liefert, dann in großem Maße skalieren. Das Autogeschäft werde „ziemlich sicher“ eines der „größten Geschäfte“ von Nvidia. Mehr zur Kooperation von Nvidia und Mercedes sehen Sie im neuen AKTIONÄR TV:

Nvidia und Volkswagen im Check
Nvidia (WKN: 918422)

Gewinne mit Value

Hinweis: Nvidia (+3.700 Prozent seit 2015) ist eine laufende Empfehlung des AKTIONÄR Hot Stock Report und neben Volkswagen, K+S und Barrick Gold aktuell Teil des Depot 2030. Alle Transaktionen und Details gibt es hier.

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Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.

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