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Foto: Börsenmedien AG, Infineon
04.08.2021 Michael Schröder

Infineon nach den Zahlen: Kursziele steigen – Analysten richten den Blick nach vorne

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Infineon

Infineon profitiert vom anhaltenden Chipboom, wurde im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2020/21 aber unter anderem von pandemiebedingten Einschränkungen bei der Fertigung in Malaysia ausgebremst. Vorstand Reinhard Ploss machte während einer Telefonkonferenz deutlich, dass diese fehlenden Umsätze nur verschoben sind. Die Analysten nehmen den Ball auf.

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Die Schweizer Großbank UBS („Buy“) hat das Kursziel von 42 auf 43 Euro angehoben. Der Halbleiterhersteller habe die Erwartungen weitgehend erfüllt, so Analyst Francois-Xavier Bouvignies. Er senkte seine Ergebnisschätzung für 2021 etwas wegen der coronabedingten, zeitweisen Produktionsprobleme in Malaysia, hob seine Prognosen für die kommenden Jahre aber an.

Ermutigend sei, dass Infineon Bruttomargen auf dem höchsten Niveau seit dem Jahr 2000 berichtet habe. Mittlerweile habe das Unternehmen Aufträge für fast zwei Jahre, und mit der neuen Fabrik in Villach sowie mehr Platz am Dresdner Standort steigere der Konzern auch seine Produktionskapazitäten.

Die neue Fabrik in Villach hat ihren Betrieb aufgenommen. Im September soll sie offiziell eröffnet und die ersten Wafer ausgeliefert werden. Beim Umsatz wird sich dies aber erst im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres bemerkbar machen, das im Oktober beginnt.

Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel ebenfalls von 40 auf 42 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Am Markt dürfte man den Fokus nun auf das kommende Jahr richten, so Analyst Sandeep Deshpande. Dann könnten Kapazitätsengpässe in der Produktion ausgeglichen werden. Im Oktober oder November sei mit positiven Nachrichten in dieser Hinsicht zu rechnen.

Infineon (WKN: 623100)

Infineon leidet aktuell noch unter den widrigen Bedingungen. Der Konzern dürfte die temporären Baustellen jedoch schon bald abhaken und sich wieder auf das eigene Wachstum konzentrieren. Die strukturellen Wachstumstreiber und Trends sind intakt. Solange die charttechnische Unterstützung im Bereich um 31/32 Euro und die 200-Tage-Linie hält, bleibt das Hoch von Anfang April bei 37,31 Euro das nächste Ziel. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot weiter mit Hebel auf steigende Kurse.

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(Mit Material von dpa-AFX)

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