12.09.2019 Nikolas Kessler

500 Millionen Euro für Wirecard – was passiert mit dem Geld?

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Wirecard
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Wirecard hat über eine erfolgreiche Anleiheplatzierung eine halbe Milliarde Euro bei institutionellen Investoren eingesammelt. Die Nachfrage war nach Unternehmensangaben groß und einen Verwendungszweck für den Emissionserlös gibt es auch schon.

Nach Unternehmensangaben war das Orderbuch mit einem angestrebten Anleihevolumen in Höhe von 500 Millionen Euro nach Abschluss des Preisbildungsverfahrens mehr als zweifach überzeichnet. Ein Investment-Grade-Rating (Baa3) der Rating-Agentur Moody’s habe dabei ebenso geholfen wie die positive Lage an den Kapitalmärkten.

Die Anleihe verfügt über einen Zinskupon in Höhe von 0,5 Prozent p.a. und eine Laufzeit bis September 2024.

Frisches Kapital zur Kredittilgung

Die Mittel aus der Anleihe-Emission will der Zahlungsabwickler „primär zur Rückführung von in Anspruch genommener Kreditfazilitäten“ verwenden. Darüber hinaus trage sie zu einer Optimierung und Diversifizierung der Kapitalstruktur des Unternehmens bei.

„Als global agierender Technologiekonzern sind wir nun auch auf Mittelherkunftsseite bestens diversifiziert und freuen uns, fortan sowohl für Eigen- als auch für Fremdkapitalgeber am Kapitalmarkt vertreten zu sein“, so Wirecard-Finanzvorstand Alexander von Knoop.

Wirecard (WKN: 747206)

Die Wirecard-Aktie kann sich derweil weiter von ihrem Schwächeanfall am Dienstag erholen. Bereits am Mittwoch hatte sie rund 1,6 Prozent zugelegt. Am Donnerstagmorgen geht es nun mit moderatem Tempo weiter bergauf. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung.