Der DAX rutscht nach dem Wall-Street-Ausverkauf deutlich ab und fällt zeitweise unter 25.900 Punkte. Der Nasdaq verlor mehr als fünf Prozent; Sorgen vor strengeren Auflagen für KI-Rechenzentren und Unsicherheit im Iran-Konflikt belasten. Um 14.30 Uhr könnten US-Arbeitsmarktdaten neue Impulse liefern.
Daimler Truck übertraf mit einem Umsatzplus von 20 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro und einem bereinigten EBIT von 1,12 Milliarden Euro die Erwartungen. Trotzdem fällt die Aktie unter 40 Euro. Freenet plant einen Aktienrückkauf über 75 Millionen Euro; zunächst rückt die Marke von 26 Euro in den Fokus.
JP Morgan stufte Hannover Rück auf „Underweight“ ab und sieht möglichen Preisdruck ab 2027. Auch Munich Re steht unter Druck, das Chartbild bleibt jedoch stark. Infineon erholt sich nur zaghaft – eine nachhaltige Wende hängt auch von der Stimmung an der Wall Street ab.
Rheinmetall senkte nach Projektverzögerungen die Prognose. Kepler reduzierte das Kursziel von 1.924 auf 1.453 Euro, hält aber an der Kaufempfehlung fest. Stabilus kürzte seine Umsatz- und Margenziele für 2030 sowie die Dividende; der Abwärtstrend bleibt intakt.
Bei Google bevorzugen