Der DAX machte mit einem Plus von knapp 0,8 Prozent auf rund 25.600 Punkte die Verluste der Vorwoche wett und startet nahezu unverändert bei etwa 25.570 Zählern. Im Fokus steht die 50-Tage-Linie: Ein nachhaltiger Sprung darüber könnte den Ausbruch aus der Seitwärtsrange zwischen 25.000 und rund 25.750 Punkten ermöglichen. Vor der Fed-Entscheidung um 19 Uhr dürfte der Handel ruhig bleiben. Nach US-Börsenschluss legen Alphabet und Microsoft Zahlen vor.
Die Deutsche Bank gewinnt nach starken Quartalszahlen rund drei Prozent. Der Vorsteuergewinn stieg um acht Prozent, im Investmentbanking um zwölf Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro. BASF hob die Prognose für das bereinigte EBITDA auf 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro an; das operative Ergebnis legte im dritten Quartal um 15 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu. Die Aktie nähert sich der Marke von 55 Euro und bleibt eine solide Halteposition.
Mercedes-Benz senkte wegen des schwachen China-Geschäfts die Margenprognose auf zwei bis drei Prozent. Symrise stellte bei der Marge nur noch das untere Ende der bisherigen Spanne in Aussicht. Beide Aktien stehen unter Druck. Bei Thyssenkrupp sorgt der Börsengang der abgespaltenen Tochter für einen Kursabschlag; je 20 Thyssenkrupp-Aktien erhalten Anleger eine Aktie der neuen Gesellschaft. Traton bestätigte nach einem Umsatzplus von drei Prozent auf 33 Milliarden Euro die Prognose. Im Chart sind 31,50 bis 32 Euro wichtig.
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