Der DAX bleibt in Rekordnähe. Nach dem neuen Schlussrekord bei 26.540 Punkten notieren die Indikationen am Montag um 26.500 Zähler. Das Allzeithoch bei 26.573 Punkten ist damit in Schlagdistanz. Unterstützung bietet die Marke von 26.250 Punkten, darunter rücken die alten Hochs bei rund 25.900 Punkten in den Blick. Die steigenden Renditen sprechen allerdings nicht für eine nachhaltige Entspannung: Zehnjährige Bundesanleihen rentieren mit 3,20 Prozent, US-Treasuries mit 4,67 Prozent.
Bei Kontron setzt sich die Erholung seit dem Tief Ende Juli fort. Der Kurs liegt bei rund 41,50 Euro, nächstes Ziel ist die 50-Tage-Linie bei etwa 46 Euro. Energiekontor steht dagegen nach einer überraschenden Gewinnwarnung massiv unter Druck. Die Aktie verlor rund 20 Prozent und fiel auf den tiefsten Stand seit 2020. Analysten haben ihre Bewertungen zunächst ausgesetzt – Zurückhaltung bleibt angebracht.
OHB profitiert von einem möglichen Satellitenauftrag. Laut Handelsblatt soll das Unternehmen 18 MEO-Satelliten im Volumen von knapp einer Milliarde Euro für das europäische Kommunikationsprojekt IRIS² bauen. Oberhalb des Widerstands bei 275 Euro wäre der Weg in Richtung 300 Euro frei. Rheinmetall hat den Abwärtstrend gebrochen und die 50-Tage-Linie zurückerobert. Jefferies und JPMorgan sehen das Kursziel bei jeweils 1.350 Euro.
Salzgitter gehört nach einer Analystenempfehlung mit rund sechs Prozent zu den stärksten Werten. Nach der Rückeroberung der 50-Tage-Linie liegt der nächste Widerstand bei 58 Euro. TeamViewer profitiert vom Interesse an Workday und könnte bei einem Ausbruch über den Widerstand in Richtung 8 Euro laufen. Am Nachmittag steht um 14:30 Uhr mit dem Empire State Index der wichtigste Termin auf der Agenda.
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