Der DAX gibt trotz überwiegend starker US-Bankenzahlen nach und ringt mit der 21-Tage-Linie bei 25.320 Punkten. Belastend wirkt die Schwäche im Technologiesektor: Neue Konkurrenz aus China schürt Zweifel an den hohen Erwartungen an Halbleiter- und KI-Unternehmen.
Symrise profitiert von starken Zahlen des Wettbewerbers Givaudan und liegt binnen zwölf Monaten rund 26 Prozent im Plus. Rückenwind erhält die Commerzbank von einem positiven RBC-Kommentar, Continental von der EU-Genehmigung für den Verkauf von ContiTech an Lone Star für vier Milliarden Euro. Infineon, Elmos und Süss MicroTec stehen dagegen unter Druck.
Goldman Sachs übertrifft im Investmentgeschäft die Erwartungen deutlich und steigt vorbörslich rund 3,5 Prozent. JPMorgan verliert nach einem Rückschlag bei Umsatz und Ergebnis etwa ein Prozent, während UnitedHealth nach starken Quartalszahlen rund fünf Prozent zulegt. Bei Speicherchipwerten wie Sandisk und Micron sorgt neue Konkurrenz aus China für Sorgen. Bitcoin notiert nach einem Rücksetzer an die Unterstützung bei 80.000 US-Dollar wieder knapp über 83.000 US-Dollar.
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