Die überraschend starken US-Verbraucherpreise – 3,7 Prozent statt erwarteter 3,6 Prozent – drückten die US-Futures ins Minus. Auch die Rendite zehnjähriger Anleihen stieg über 5,3 Prozent. Der DAX hielt sich dennoch rund 0,3 Prozent im Plus bei etwa 25.300 Punkten. Morgen rücken die US-Erzeugerpreise in den Fokus.
Bei den Einzelwerten stützten starke ASML-Zahlen Infineon. Volkswagen, Zalando und Kion standen unter Druck; PNE verlor zeitweise 18 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Jahresziele gestrichen hatte. Bank of America verfehlte die Erwartungen und wurde zusätzlich von einer Strafe über 1,2 Milliarden US-Dollar belastet. Morgan Stanley überzeugte mit starken Ergebnissen im Aktienhandel.
BlackRock legte überzeugende Quartalszahlen vor: Der Umsatz stieg um 19 Prozent, das verwaltete Vermögen erreichte mit 15,49 Billionen US-Dollar einen Rekord. Visa profitierte von positiven Signalen für ein eigenes Bankkarten-Clearinggeschäft in China. Im Streit mit Arm entschied eine Jury zugunsten von Qualcomm; die finanziellen Folgen sind noch offen.
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