Der DAX ist nach dem Allzeithoch auf den Stand von Anfang Januar zurückgefallen. Die technischen Indikatoren senden Verkaufssignale; bei einem Bruch der nächsten Unterstützung rücken 24.000 und 23.000 Punkte in den Blick. Auch beim S&P 500 mehren sich die Schwächesignale, während nur wenige Schwergewichte den Index stützen. Der Nasdaq hält sich besser, muss für neue Dynamik aber aus seiner Konsolidierung ausbrechen.
Micron übertraf die Analystenerwartungen bei Gewinn und Ausblick, doch die verhaltene Reaktion schürt Zweifel an der Nachhaltigkeit des Chiptrends. Laut einer HQ-Trust-Analyse sind steigende Zinsen allein kein Grund, Technologieaktien abzuschreiben. Zugleich erreichen Halbleiterinvestitionen gemessen an den Gewinnen im MSCI World ein Niveau oberhalb der Zeit vor dem Platzen der Dotcom-Blase. Entscheidend wird, ob sich die hohen Ausgaben in Produktivität und Gewinnen niederschlagen.
Fallende Volatilität bremst mehrere Derivate-Empfehlungen. Thermo Fisher liegt rund 300 Prozent im Plus; nach Überschreiten des ersten Kursziels steht eine Teilgewinnmitnahme zur Diskussion. Zum Abschluss zeigt Rudolf Wittmer, wie Put-Spreads auf den S&P 500 einen Teil möglicher Depotverluste abfedern können – und warum die begrenzte Absicherung laufend kontrolliert werden muss.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Thermo Fisher (TMO), Palantir (PLTR), Amgen (AMGN), Microsoft (MSFT) und Fresenius (FRE).
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Palantir, Microsoft und Nvidia.
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