Der DAX dürfte am Donnerstag rund 0,8 Prozent schwächer in den Handel starten. Belastend wirken neue Kampfhandlungen im Nahen Osten trotz vereinbarter Waffenruhe, die die Ölpreise wieder nach oben treiben – Brent notiert erneut über 97 Dollar. Auch aus Asien kommen schwache Vorgaben. An der Wall Street markierte der Dow Jones gestern ein neues Rekordhoch, der Bitcoin rutscht unter die Marke von 73.000 Dollar.
Im Fokus stehen die nachbörslichen US-Zahlen. Marvell Technology übertraf mit einem Rekordumsatz von 2,42 Milliarden Dollar die Erwartungen nur knapp – bei der hohen Bewertung zu wenig: Die Aktie verlor nachbörslich weitere 2,7 Prozent. Auch Salesforce enttäuschte mit einem schwachen Umsatzausblick und gab 1,8 Prozent ab. Ganz anders Snowflake: Der Cloud-Spezialist steigerte den Umsatz um 33 Prozent, hob die Jahresprognose an und verkündete einen 6-Milliarden-Dollar-Deal mit AWS. Die Aktie schoss nachbörslich um rund 37 Prozent nach oben.
Bei den Magnificent 7 glänzte Meta mit plus 3,7 Prozent – der Konzern testet erste kostenpflichtige KI-Abomodelle. Amazon legte 2,5 Prozent zu und öffnet seine KI-Shopping-Tools für Drittanbieter. Microsoft verlor dagegen 0,8 Prozent, trotz positiver HSBC-Langfristprognose.
Marco Uome informiert über die Lage an den Märkten.
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