Der DAX hat eine schwache Handelswoche hinter sich. Unter dem Strich ging es rund 1,8 Prozent nach unten. Verantwortlich dafür waren vor allem die ersten vier Handelstage, die der deutsche Leitindex jeweils mit teils klaren Verlusten beendete. Die Stimmung war über weite Strecken von Zurückhaltung und Verkaufsdruck geprägt.
Immerhin gelangen am Freitag wieder klare Gewinne, die die Woche zumindest versöhnlich ausklingen ließen. Am heutigen Handelstag dürften sich allerdings schon wieder die Bären zurückmelden. Ein wesentlicher Belastungsfaktor sind die erneut anziehenden Ölpreise, die die Sorgen vor inflationären Effekten neu befeuern. In Asien stehen in der Folge vor allem der japanische Nikkei und der südkoreanische KOSPI unter Druck.
An der Wall Street zeigte sich zuletzt ein ähnliches Bild wie am deutschen Aktienmarkt. Nach vier schwachen Handelstagen legten auch die großen US-Indizes am Freitag kräftig zu und sorgten für einen freundlichen Wochenausklang. Ob dieser positive Schwung in die neue Woche mitgenommen werden kann, bleibt angesichts der wieder steigenden Ölpreise jedoch fraglich.
Bei den Einzelwerten geht es heute um die Deutsche Börse, Heidelberg Materials, Nordex, Puma, DWS, Fortum und Adyen. Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR, informiert über die Lage an den Märkten.
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