++ Zinsdruck steigt: Diese 3 Aktien halten dagegen ++

Deutsche Anleihen legen zu - Mutmaßlich israelischer Angriff im Iran stützt

Deutsche Anleihen legen zu - Mutmaßlich israelischer Angriff im Iran stützt
BUND Future - %
19.04.2024, 12:36 ‧ dpa-Afx
Logo: DER AKTIONÄRJetzt bei Google bevorzugen
Top-Analysen. Direkt für Sie. Bei Google.
  • Unsere Analysen ganz oben bei Google
  • Kostenlos schneller informiert
  • Jederzeit anpassbar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der mutmaßlich Angriff Israels auf den Iran hat die Anleihen gestützt. Bis zum Mittag legte der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future um 0,28 Prozent auf 131,53 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel auf 2,46 Prozent.

Israel hat als Reaktion auf einen Großangriff vom vergangenen Wochenende trotz internationaler Warnungen offenbar eine Vergeltungsaktion gegen den Iran ausgeführt. Die "New York Times" berief sich dabei auf zwei israelische und drei iranische, namentlich nicht genannte Regierungsmitarbeiter.

Der Bund-Future gab am Vormittag allerdings anfängliche deutlichere Gewinne ab. Schließlich wurde über keine Schäden berichtet. Nach US-Medienberichten versucht die iranische Führung, den Angriff herunterzuspielen.

Nach Einschätzung von Anleiheexperten der Dekabank ist entscheidend, wie der Iran auf den Angriff reagiert. "Falls es wirklich nur bei diesem anscheinend sehr begrenzten Gegenschlag von Israel bleibt und dieser vom Iran, wie in der ersten Reaktion, heruntergespielt wird, könnte das Thema schnell wieder aus dem Fokus der Märkte rücken", heißt es in einer Analyse.

In Deutschland hat sich der Rückgang der Preise auf Herstellerebene weiter abgeschwächt. Im März sanken die Produzentenpreise im Jahresvergleich um 2,9 Prozent. Im Februar waren sie noch um 4,1 Prozent gefallen. Analysten hatten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet. Die Entwicklung wirkt sich auch auf die Verbraucherpreise aus, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Weil sich die allgemeine Teuerung zuletzt abgeschwächt hat, steuert die Notenbank auf Zinssenkungen zu. Allgemein wird die erste Zinssenkung im Juni erwartet./jsl/jkr/nas

Quelle: dpa-AFX