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15.03.2014 Stefan Limmer

Euro/US-Dollar: Wie weit geht die Rallye?

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Der Euro hat zuletzt Gas gegeben. Nachdem EZB-Präsident Mario Draghi bereits zuvor die Spekulationen über eine weitere Lockerung der Geldpolitik abgeschwächt hat, legte der Chefvolkswirt der EZB nach. Peter Praet betonte, dass die Notenbank trotz der relativ niedrigen Inflation keine Notwendigkeit sieht, geldpolitische Maßnahmen zu treffen. Das statistische Bundesamt teilte mit, dass die Inflation sich in Deutschland im Februar weiter abgeschwächt hat. Die Teuerungsrate lag bei 1,2 Prozent. Im Vormonat notierte die Inflation noch bei 1,3 Prozent. Eine weitere Zinssenkung lässt sich jedoch weiterhin nicht komplett ausschließen. Draghi hatte Ende der vergangenen Woche die Risiken des steigenden Eurokurses für die Preisstabilität betont

Die US-Wirtschaftsdaten fielen zuletzt gemischt aus. In der weltgrößten Volkswirtschaft waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend gesunken, wie Zahlen des Arbeitsministeriums zeigten. Das Verbrauchervertrauen in den USA hat sich im März jedoch überraschend eingetrübt. Das von der Universität Michiganerhobene Konsumklima sank auf 79,9 Punkte von 81,6 Zähler im Vormonat, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einer Aufhellung auf 82,0 Punkte gerechnet.  "Es bleibt aber abzuwarten ob dies nur eine vorübergehende - auch wetterbedingte - Delle ist", so Helaba-Experte Ralf Umlauf mit Blick auf den ungewöhnlich kalten Winter in den USA.

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Die Anleger, die der Long-Empfehlung (WKN CZ0 E2S/Kaufkurs: 9,78 Euro) des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben dabei. Der Euro dürfte nun relativ zügig in Richtung der 1,40-Dollar-Marke laufen. Der nächste Widerstand wartet bei rund 1,42 Dollar.

(mit Material von dpa-AFX)

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