04.11.2013 Thomas Bergmann

Bund-Future: Diese Marken müssen Sie beachten

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Trendthema

Deutsche Anleihen befinden sich weiter auf dem Vormarsch. Die Spekulationen auf eine neue Zinssenkungsrunde der Europäischen Zentralbank stützen die Kurse. Noch beißt sich der Rentenindex aber an einem Widerstand die Zähne aus.

Deutsche Staatsanleihen knüpfen am Montagmorgen an ihre kräftigen Kursgewinne der Vorwoche an. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future notiert um 0,06 Prozent höher bei 141,92 Punkten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,68 Prozent.

Weitere Zinssenkung

Analysten gehen davon aus, dass die Aussicht auf sinkende Leitzinsen im Euroraum die Kurse weiter stützt. Ein überraschend kräftiger Rückgang der Inflation hatte zuletzt Spekulationen befeuert, die Europäische Zentralbank könnte ihre Geldpolitik noch einmal lockern.

Im Fokus der Märkte steht zum Wochenauftakt vor allem der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe der Eurozone. "Nachdem Stimmungsindikatoren zuletzt gemischte Ergebnisse mit sich brachten, dürfte ein positives Überraschungspotenzial in Spanien und Italien wohl nicht vorhanden sein", so Analyst Johannes Jander von der Helaba.

Intaktes Kaufsignal

Charttechnisch betrachtet befindet sich der Bund-Future seit Mitte September in einem Aufwärtstrend. Durch den Anstieg über den Kreuzwiderstand bei 140,95 Punkten hatte das Rentenbarometer ein starkes Kaufsignal generiert und damit den Weg bis zur 140-Prozent-Marke freigeräumt. Gleichzeitig würde eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation erfolgreich abgeschlossen.

Sollte jetzt die Hürde bei 142 Prozent gemeistert werden, wartet bei 142,61 Punkten bereits die 200-Tage-Linie. Wiederum nur ein paar Prozentpunkte darüber liegt ein horizontaler Widerstand. Hat der Bund-Future die Kraft auch dieses Niveau zu überwinden, wäre Luft bis zum Juli-Hoch bei 144,37 Prozent.

Gewinne laufen lassen

DER AKTIONÄR empfiehlt, beim kürzlich empfohlenen Turbo-Call mit der WKN TB4 PPQ (Kaufkurs: 6,93 Euro; akt. Kurs: 7,67 Euro) weiter investiert zu bleiben. Anleger sichern ihre Position mit einem Stopp bei 6,20 Euro nach unten ab.

Mit Material von dpa-AFX.