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10.01.2014 Jochen Kauper

Steilvorlage für die VW-Aktie

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Volkswagen

Der chinesische Automarkt wächst schneller als erwartet. Im Dezember stieg der Absatz der Personenwagen sogar um 21,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Branchenverband CAAM am Donnerstag in Peking mitteilte. Im November war der Pkw-Absatz in China noch um 16 Prozent gestiegen. Der gesamte Fahrzeugmarkt wuchs damit im vergangenen Jahr um 13,9 Prozent auf fast 22 Millionen Autos.

Deutsche Autobauer profitieren kräftig vom Wachstum auf dem größten Automarkt der Welt. Allen voran dem VW-Konzern sollte das in die Karten spielen, schließlich spielt der chinesische Automarkt mittlerweile eine sehr wichtige Rolle für die Wolfsburger.

Problemtochter wächst

Gute News gab es auch von Seat. Die spanische VW-Tochter hat den Absatz im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Wie der Hersteller am Donnerstag in Martorell bei Barcelona mitteilte, verkaufte Seat im Jahr 2013 insgesamt 355 000 Fahrzeuge, 10,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist die höchste Verkaufszahl seit fünf Jahren. Die Nachricht ist umso bemerkenswerter, da die Spanier in der Volkswagen-Gruppe aufgrund Verluste in den letzten Jahren als ein Sorgenkind galten.

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Aktie aussichtsreich
Gute Vorgaben für die VW-Aktie. Im Zuge einer freundlichen Gesamtmarktstimmung sollte sich die Aktie über der Marke von 200 Euro festsetzen. Der nächste Aufwärtsimpuls sollte in die Region von 220 Euro führen.

Behandelte Werte

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Buchtipp: Der Freiheitshandel

„Wandel durch Handel“, so lautet die Devise, mit der deutsche Unternehmen (gute) Geschäfte mit Diktatoren und Diktaturen machen. Mathias Döpfner hat als junger Journalist diese Devise aus dem Mund von Kanzler Kohl höchstpersönlich gehört. Es hat sich jedoch gezeigt: Dadurch verändert sich nichts zum Besseren, ganz im Gegenteil. Deutschland, der Westen, wir alle machen uns vielmehr von Diktaturen abhängig und damit mitschuldig an Menschenrechtsverletzungen, Gewalt gegen die eigene Bevölkerung, gegen Journalisten, die nur die Wahrheit herausfinden und darüber berichten wollen. Spektakuläre Fälle wie der von Jamal Khashoggi oder Deniz Yücel zeigen: Wir müssen unsere (Handels-)Strategie im Umgang mit Despoten und Diktatoren überdenken.

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