29.03.2014 Florian Söllner

Sky-Absturz: Sind Bayern München, Apple und Google Schuld?

-%
DAX
Trendthema

Keine gute Woche für Sky-Abonnenten: Ausgerechnet während des Top-Spiels BVB gegen Schalke sahen viele Kunden des mobilen Live-Streams vorübergehend einen schwarzen Bildschirm. Wenig Freude hatten zuletzt auch die Aktionäre von Sky. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 23 Prozent verloren.

Apple und Google

Wieso der Absturz? Normale Gewinnmitnahmen nach der großen Rallye im Jahr 2013 erklären die jüngste Schwäche nur zum Teil. Gegenwind erhält das Papier auch von einem großen neuen Trend: Smart TV. Damit nimmt der Konkurrenzdruck für Sky von vielen Seiten zu. Einerseits drängen ProSiebenSat.1 oder Amazon mit Kampfpreisen in den Markt für Paid-TV. In einer ähnlichen Art und Weise attackieren Google mit Chromecast und Apple mit Apple TV. Beide Internetgiganten setzen auf eine eigene Empfangsbox, um TV- und Spielfilminhalte anzubieten.

Bayern: Spannung vorbei

Einen großen Trumpf hat Sky: Die Rechte an der Fußball-Bundesliga. In den letzten Jahren war es das enge Duell zwischen dem BVB und dem FCB, was viele zum Abschluss eines Sky-Abos veranlasst hat. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Bundesliga ist dieses Jahr langweiliger. Nach der frühzeitigen Meisterschaft von Bayern München stellen sich viele Aktionäre daher die Frage: Nimmt die Dynamik in der Neukundengewinnung ab?

Große Trendwende?

Der AKTIONÄR Alles Anders hat sich auch mit der Sky-Aktie befasst. Aus Sicht des Antizyklischen Anlegens scheint klar: Die Sky-Aktie steht vor einer großen Trendwende. Wichtig: Das Fazit der AAA-Strategie ist anders als die Konsens-Meinung.

27 Prozent im Plus

Im 14-seitigen Aktienreport AAA wird ausgeführt, wieso antizyklisch zu handeln, so aussichtsreich ist. Eine von drei konkreten Empfehlungen liegt nach zwei Wochen schon 27 Prozent im Plus – und die Trading-Gewinne dürften noch zunehmen.