05.08.2019 Leon Müller

Sixt: Aktien-Musterdepot-Wert vor dem Knock-out?

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Sixt
Trendthema

Mit dem Gesamtmarkt kommt diese Tage auch die Aktie von Sixt unter die Räder. Das Papier des Mobilitäts-Dienstleisters - eine laufende Empfehlung des AKTIONÄR und Mitglied des Aktien-Musterdepots - gilt spätestens seit der vergangenen Woche als angeschlagen. Die Charttechnik sendet Warnsignale. Jedoch nicht ausschließlich. Und fundamental stehen womöglich gute News ins Haus.

Wohin man auch blickt: Die Kurse fallen. In der Folge verwundert es nicht, dass auch die Aktie von Sixt in diesen Tagen im Rückwärtsgang gen Süden fährt. Nach starker Performance seit dem Jahreswechsel hat die Aktie des Mobilitäts-Dienstleisters innerhalb weniger Tage und Wochen fast ein Fünftel ihres Wertes eingebüßt. Ist die Erfolgsgeschichte damit zu Ende geschrieben? Fakt ist: Nach rund 50 Prozent Gewinn in der Spitze seit dem Jahreswechsel sind Gewinnmitnahmen nicht ungewöhnlich. Dass das Papier ausgehend vom Jahreshoch bei 103,40 Euro nunmehr knapp 19 Prozent an Wert verloren hat, ist als "gesund" einzustufen. Die Gründe, die derzeit für Gewinnmitnahmen bezogen auf den Gesamtmarkt genannt werden, tangieren Sixt jedenfalls nur am Rande. Handelskrieg, Eskalation im Nahen Osten/Iran, Proteste in Hong Kong - all das trifft Sixt nicht.

Zahlen kommende Woche

Kommende Woche könnte Sixt selbst für frischen Schwung in der Aktie sorgen. Am Dienstag, 13. August, wird das Unternehmen mit Sitz in Pullach bei München seine Zahlen zum zweiten Quartal veröffentlichen.  

Sixt (WKN: 723132)

Sixt-Aktien notieren derzeit bei XX Euro. Der empfohlene Stopp-Kurs des AKTIONÄR liegt mit 70,00 Euro noch ein gutes Stück tiefer und lässt dem Titel entsprechenden Raum für eine erfolgreiche Trendwende nach oben. Wichtig: Deutlich oberhalb dieser Marke - nämlich bei rund 77 Euro - verläuft aktuell der langfristige, seit über zehn Jahren bestehende Aufwärtstrend. Bleibt er unangetastet, respektive wird dieser bestätigt, ist mit einem schnellen Anstieg in Richtung der bisherigen Jahreshochs oberhalb von 100 Euro zu rechnen. Erst wenn dieser Aufwärtstrend gerissen werden sollte, wird es wirklich brenzlig für den Titel. Eine entsprechende Reaktion auch im Aktien-Musterdepot des AKTIONÄR wäre dann wahrscheinlich.