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Silber: Mexiko bleibt Spitze

Silber: Mexiko bleibt Spitze
Foto: Börsenmedien AG
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Markus Bußler 19.05.2014, 08:50 Markus Bußler
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Der Silberpreis kommt nicht in die Gänge. Den kleinen Bruder von Gold gelingt es nicht, über 20,00 Dollar auszubrechen. Derzeit notiert das Edelmetall im Bereich von 19,50 Dollar. Die Stimmung bleibt extrem negativ. Kursziele von 17,00 Dollar und weniger machen die Runde. Über die Gründe darf gerätselt werden.

Schon zu Beginn des Jahres, als Gold eine kleine Rallye auf das Parkett gelegt hat, hat sich Silber unterdurchschnittlich entwickelt. Anleger sollten im Hinterkopf behalten, dass Silber zur Hälfte ein Industriemetall ist und damit in gewissem Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig ist. Und vor allem die US-Wirtschaft läuft noch lange nicht so gut, wie uns manch Medium glauben machen will.

Boden erreicht?

Dennoch: Einige Experten sehen den Boden bei Silber allmählich erreicht. Dies hat auch mit den Produktionskosten zu tun. Die sollen – je nachdem, ob man die Beiprodukte mit einrechnet oder nicht – im Bereich von 20,00 Dollar liegen. Damit wäre die Produktion für einige Unternehmen bei Silberpreisen von 17,00 Dollar nicht mehr profitabel. Eine Angebotsverknappung wäre die Folge. Allerdings dürfte die nicht automatisch zu einem Defizit führen, da die Minenproduktion in der Hype-Phase des Silberpreises ausgebaut worden ist.

Mexiko bleibt Spitze

Größter Silberproduzent bleibt übrigens nach Angaben des Silver Institute nach wie vor Mexiko mit einer jährlichen Produktion von 169,7 Millionen Unzen, gefolgt von Peru mit 118,1 Milionen Unzen. Auf Platz 3 rangiert China mit 118,0 Millionen Unzen. Danach findet man Australien und Russland. Eine gute Übersicht finden Sie auf goldseiten.de.

Quelle: Börsenmedien AG

Aufwärtsimpulse sucht man derzeit vergeblich bei Silber. Und wie oben angesprochen: Die Stimmung ist und bleibt extrem negativ. Aus charttechnischer Sicht würde erst ein Ausbruch über 20,00, besser noch über 20,50 Dollar wieder Potenzial mit sich bringen. Doch bis es so weit ist, müssen sich Anleger wohl noch eine Weile gedulden.

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