Der Countdown läuft! Um 22:30 Uhr MESZ präsentiert Porsche seinen neuen Supersportwagen. Doch noch vor der offiziellen Enthüllung sind bereits erste Bilder und ein Video des mutmaßlichen Mission S im Internet aufgetaucht. Das Konzept könnte den Weg für einen Nachfolger des legendären Carrera GT und des 918 Spyder ebnen.
- Unter der Haube könnte ein neuer Boxermotor mit bis zu 8.000 Umdrehungen pro Minute schlummern.
- Porsche positioniert das Projekt oberhalb seines Sportwagen-Klassikers 911.
- Eine gemeinsame Plattform mit Lamborghini könnte die Entwicklung günstiger machen.
Die geleakten Aufnahmen, die auf Instagram unter anderem von den Accounts von kingofthecrest und dougswheels verbreitet wurden, geben einen vermeintlich ersten Eindruck vom Design. Der Mission S wirkt demnach flach und breit, mit einer langen Motorhaube und einer stark abfallenden Dachlinie. Am Heck fallen die schmalen LED-Leuchten, ein integrierter Spoiler und vier übereinander angeordnete Auspuffendrohre auf. Auch die ausgeprägten Kotflügel und die Lufteinlässe an den Seiten prägen den Auftritt. Insgesamt wirkt der Wagen etwas futuristisch.
Neuer Boxermotor für das Porsche-Flaggschiff?
Technisch könnte der Mission S einen Bruch mit der bisherigen Modellgeschichte markieren. Branchenberichte bringen das Projekt mit einem neu entwickelten Achtzylinder-Boxermotor in Verbindung, der bis zu 8.000 Umdrehungen pro Minute erreichen soll. Porsche selbst hat in einem Teaser bereits einen Benzinmotor angedeutet. Die endgültigen technischen Daten stehen jedoch noch aus.
Enthüllung heute Abend
Ob der Leak tatsächlich den echten Mission S zeigt, bleibt abzuwarten. Die Enthüllung des Wagens ist für heute 22:30 MESZ geplant.
Für Porsche wäre ein solcher Supersportwagen mehr als ein neues Modell. Er könnte die Marke oberhalb des 911 neu positionieren. Entscheidend wird sein, ob das Konzept technisch eigenständig genug ausfällt und sich wirtschaftlich rechnet. Ob die Leak tatsächlich echt sind, wird sich dagegen erst heute Abend nach US-Börsenschluss herausstellen. Dann lassen die Zuffenhausener alle Hüllen fallen. Die Aktie ist aktuell kein Kauf.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Porsche AG, Porsche SE.
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