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04.08.2021 Carsten Kaletta

Hugo Boss: Daniel Grieder zieht Aktie auf neues Jahreshoch

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Hugo Boss

Der neue Chef des Modekonzerns Hugo Boss, Daniel Grieder, will mittelfristig das Wachstum vorantreiben und zu früherer Profitabilität zurückkehren. Einer der Wachstumstreiber soll die Digitalisierung sein, wie das Unternehmen am Mittwoch in Metzingen im Vorfeld seines Kapitalmarkttages mitteilte. Die Aktie kann davon signifikant profitieren.

So soll der Umsatz bis 2025 auf vier Milliarden Euro verdoppelt werden, das Geschäft aus digitalen Kanälen will Hugo Boss auf mehr als eine Milliarde Euro steigern. Damit will Hugo Boss seinen Umsatz im Schnitt um 16 Prozent jährlich steigern, verglichen mit 2020. Gegenüber dem Vor-Pandemieniveau von 2019 liege das durchschnittliche jährliche Wachstum bei sechs Prozent. Um dies zu erreichen, will der Konzern stärker in Produkte, Marken, Digitalisierung und das weltweite Ladennetz investieren.

Auch die Profitabilität soll wieder verbessert werden. So strebt Hugo Boss bis 2025 eine Bruttomarge zwischen 60 Prozent und 62 Prozent an. Zudem zeigte sich das Management zuversichtlich, bis dahin "wieder eine starke Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern von rund 12 Prozent" zu erreichen, was einer durchschnittlichen Verbesserung des operativen Gewinns von jährlich 6 Prozent zwischen 2019 und 2025 entsprechen würde.

Die Hugo-Boss-Aktie kann von dem Newsflow profitieren und hat im frühen Handel mit einem Plus von drei Prozent bei 53,46 Euro ein neues Jahreshoch markiert. 

Hugo Boss (WKN: A1PHFF)

ES sieht gut für Hugo Boss aus. Das operative Geschäft läuft, die Perspektiven sind stark, dazu sind auch Sentiment und Momentum auf Seiten der Aktie. Investierte Anleger bleiben weiter dabei, denn der AKTIONÄR sieht noch Luft nach oben. Kursziel: 57,50 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)