09.07.2018 Thorsten Küfner

Gazprom: Nicht schon wieder…

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DAX
Trendthema

Das Drama geht weiter: Der ehemalige Geschäftspartner Gazproms, der ukrainische Energieversorger Naftogaz, hat am Freitag erneut eine Klage beim Stockholmer Schiedsgericht eingereicht. Demnach fordert Naftogaz von Gazprom nun 11,6 Milliarden Dollar und höhere Durchleitungsgebühren für russisches Erdgas.

Naftogaz beruft sich darauf, dass im Transitvertrag mit Gazprom Änderungen der Durchleitungsgebühr vorgesehen sind, falls es am europäischen Gasmarkt zu „bedeutenden Veränderungen“ kommt oder der Tarif nicht mehr mit dem europäischen Niveau übereinstimmt.

Aktie bleibt ein heißes Eisen
Das nächste Kapitel im Streit mit dem ehemaligen Geschäftspartner birgt natürlich Risiken für Gazprom und könnte die Aktie im worst case auch belasten. Die enorm günstig bewerteten Gazprom-Papiere bleiben nicht nur deshalb lediglich etwas für mutige Anleger. Der Stoppkurs sollte bei 3,20 Euro belassen werden.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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