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12.05.2020 Thorsten Küfner

Deutsche Post mit soliden Zahlen - jetzt zugreifen?

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Deutsche Post

Die Deutsche Post hat trotz der Corona-Krise im ersten Quartal des laufenden Jahres besser abgeschnitten als erwartet. Die Erlöse des DAX-Konzerns legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Prozent auf 15,5 Milliarden Euro zu. Damit übertraf der Bonner Logistikriese die Schätzungen der Analysten etwas.

Allerdings bekamen die Bonner die Folgen der Virus-Pandemie dennoch deutlich zu spüren. Wie bereits bekannt, sackte das operative Ergebnis (Ebit) um fast die Hälfte auf 592 Millionen Euro ab, die Umsatzrendite fiel um 3,7 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent. Auch da das überraschende Aus für den Streetscooter zusätzliche Kosten in in Millionenhöhe verursacht. Die Produktion des Elektrolieferwagens wird noch in diesem Jahr eingestellt.

Der Überschuss brach unter dem Strich um 60 Prozent auf 301 Millionen Euro ein. Seine Jahresprognose hatte der Logistikkonzern wegen der hohen Unsicherheiten durch die Virus-Krise kürzlich zurückgezogen. Sobald eine verlässlichere Basis für eine detaillierte Ergebnisprognose gegeben sei, werde das Unternehmen einen neuen Ausblick kommunizieren, hieß es nun. Ungeachtet dessen bestätigte die Deutsche Post erneut ihr Mittelfristziel. Demnach soll das Ebit bis 2022 auf 5,3 Milliarden Euro steigen.

Deutsche Post (WKN: 555200)

DER AKTIONÄR bleibt für die im historischen Vergleich derzeit relativ günstig bewertete Aktie der Deutschen Post zuversichtlich gestimmt und rät nach wie vor zum Kauf der Dividendenperle. Der Stoppkurs sollte bei 19,50 Euro belassen werden. 

(Mit Material von dpa-AFX)

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